Mountainbike

Unser neues Ding: Mountainbiken. Ich hab zwar (noch) keins, darf aber mit Nics Trekkingrad fahren (ist nur marginal zu groß).
Hier ein paar Impressionen von den schönen Zielen unserer letzten zwei Touren vom letzten Samstag und Sonntag:

20130813-171309.jpg
essen mit Aussicht auf die Fränkische
20130813-171321.jpg

20130813-171332.jpg
Przewalski-Prärie im Reichswald – riesiges Gelände auf ehemaligem US-Truppenübungsplatz.

Honey, you’re a rock

Manchmal, wenn es wirklich laut um einen rum ist und viel passiert, kann man schon leicht übersehen, was „wirklich wichtig“ ist, weil man einfach so viel um die Ohren hat. Hanna, das hier ist für dich – auf dass es ein Lichtblick ist:

Hau rein, im Endspurt!!

Tschüss, Beluga!

Danke für deine 8 Jahre langen, treuen, zuverlässigen Dienste! Du warst jetzt leider altersschwach und hast dir deinen Feierabend verdient. Danke für die schöne Zeit – daheim, in Konstanz, in München, in Australien, in Amerika, in Südafrika – einfach überall, wo wir zusammen waren (vor allem die 3 wöchige Tour durch Australien, in der ich alles nur in Dir transportiert hab).

Ich hoffe, dein Nachfolgemodell leistet mir genauso zuverlässige Dienste und hält sich so lange. (Mir fällt es echt schwer, sowas zu entsorgen. Deswegen musste ich mir gestern selbst versprechen, dass ich den Neuen nur kaufen darf, wenn ich zu Hause sofort den alten wegwerf… schweren Herzens)

Bild

Perfekter Tag

Die Sonne hat gebraten und wir haben den Vormittag einfach mal sehr faul angehen lassen. Endlich mal wieder ein Wochenende, an dem wir so gar keine Verpflichtungen haben (außer am Sonntag Abend eine Einladung zum Essen – aber das ist ja toll)…
Nach ausgedehntem Frühstück und Einkauf wurde also die Fahrradkarte der Region ausgepackt und ausgiebig studiert.
Zum Geburtstag hab ich von Nic Klick-Pedale geschenkt bekommen und mir die nötigen Schuhe (Shimanos) gegönnt – die sollten jetzt ENDLICH eingefahren werden.
Nach etwas längerer Justierungs-Phase ging es dann los und die folgenden 21,4 km haben einfach Spass gemacht (meine übliche Trainigsdistanz, mal locker mal mit Zug und zweimal nen Hügel rauf – ich hab gemerkt, dass die Muskeln die ich mir Anfang des Jahres im Fitnessstudio antrainiert hab noch nicht ganz weg sind) und der Vorteil durch die Klickies ist klar zu spüren – ach ja, vom Rad gefallen bin ich auch nicht🙂
Zum Abschluss wurde jetzt – „Diät“konform – Fisch (je eine Forelle pro Person) gegrillt, zur Beilage gemischter Salat – Kohlehydratefrei, Proteinreich und viel gutes Olivenöl!
Wie Ben (nur Englisch) drüben, meine große Inspiration – dazu wann anders mehr, sagt: and now? Life is good!

20120804-205235.jpg

Oh Boy!

Mal wieder ein kleines Konzert im E-Werk (etwas größer als Alin Coen letztes Jahr, diesmal auch im großen Saal). Aber trotzdem ebenso gemütlich und persönlich, die Mädels haben danach mit einem getratscht. Und ein neues Lied vorgestellt, dass sie während ihrer laufenden Tour fertiggestellt haben (könnte man vom Text her auch erahnen ;)). Ein Konzertmitbesucher hat das mit guter Tonqualität hochgeladen und ich möchte es gerne mit euch teilen. Viel Spaß

Boy – Hotel Room

 

 

Und der Himmel…

Der coole Moment wenn man nach einer Feier die Dämmerung sieht, auf dem ganzen Heimweg ein Lied summt (als gäbs kein morgen mehr, Philip Poisel) und Bayern3 einem am nächsten Tag auf dem Weg zum After-Party-Haxen-schlemmen mit Familie Alisch am Chiemsee genau das Lied spielt – obwohls jetzt net so das Radiolied ist.

20110709-061917.jpg

Happiness… for H&M

Eine der besten und tollsten Freundinnen auf der ganzen Welt (und natürlich meine!) hat sich verlobt!

Mein Lieblingspärchen wird also (endlich…) heiraten. Und weil ich keine Ahnung hab, wie ich meine Freude zum Ausdruck bringen kann, bekommen die beiden eben hier ein Verlobungs-Denkmal – mit einem der schönsten Liebeslieder überhaupt (das wir zum ersten Mal zusammen in Aalen gehört haben. Es war so eine schöne Zeit!! – ich werd schon ganz sentimental…)

Ich freu mich so für euch, Hanna und Marc. Soooooo!

Das Leben…

… eine Aneinanderreihung von Prioritäten setzen, Pläne schmieden, Überdenken, Verwerfen, Verwirklichen, Wiederaufnehmen, Notwendigkeiten, Emanzipation, Selbstbewusstsein, Durchsetzungsvermögen und Zielstrebigkeit

{Quelle unbekannt, eben in meinem „Black Book“ wiedergefunden}

Fragen aus dem Alltag (1)

Ihr kennt das sicher, man geht spazieren, eventuell noch mit Hund und begegnet einem anderen Hundebesitzer mit Hund. Statistisch gesehen am wahrscheinlichsten auch noch einem Golden Retriever Mischling.

Aber warum nennen so viele Hundebsitzer ihre Hund „Lucky“? Kann mir das mal jemand erklären?? Ich steh auf dem Schlauch… für mich kommen also nur reinrassige Hunde in Frage, da kommt man eher selten in die Verlegenheit, einen L-Namen zu suchen…

So long

Kompliment!?

Worüber freut sich frau? Genau, schöne Komplimente zu bekommen. Und bei so einem besonders schönen bleibt einem die Spucke weg (/ironie off)

„Du bist wie die Kartoffel, die du vorhin gegessen hast!“

Ääääh. Ja, echt? Danke…

Alter Schwede! Finne! Norweger…

Ich freu mich auf den Eurovision Song Contest.

Nicht, weil er so wahnsinnig besonders ist, oder aussergewöhnlich oder was auch immer. Aber ich bin soo gespannt, wie weit „unsere“ Lena mit den Satelliten kommt. Ich wünsch mir und ihr und uns: Gaaanz weit nach vorne!

Nachtrag am Morgen nach dem Finale: Und wenn die beiden Finalkandidatinnen heute nach dem ersten Schock aufstehen sind sie beide gleich mal in den iTunes Charts. Jennifer auf 49, Lena’s Satelliten hingegen fliegen auf Platz3 – WELL DONE

Lena Meyer-Landrut und der allgemeine Castingwahn

Es wird gecastet, was das Zeug hält, hier in Deutschland. Topmodels, Du+Ich Popstar-Duos, Superstars, Bundeskanzlerkandidaten, Supertalente, Menschen mit dem sogenannten X-Factor und und und. Man kommt schon wirklich nicht mehr drum rum (Gott sei Dank sitzt Dieter Bohlen nur in der Hälfte der Jurys ;)). Ja, auch ich sehe ab und zu Castingshows, gebe aber immer entnervt auf, weil es einem irgendwann unweigerlich zu blöd wird.

Nichtsdestotrotz findet man immer mal wieder kleine Perlen in dem großen Castingsog, wie z.B. Meike Büttner und Elif Demirezer (bei der ich, weil sie wirklich Talent hat, froh war und in die Luft gesprungen bin, als sie die letztjährige Popstarsstaffel nicht gewann).

Zufällig hab ich dann die erste Ausgabe von USFO (= Unser Star für Oslo) gesehen. Hab mich da 9 Kandidaten lang mehr oder minder häufig gefragt, wie viele Lieder denn noch verstümmelt werden, und ob der Schmalzsänger oder die Ohnegefühlsängerin wohl damit weiterkommen wird (erstes nein, zweites ja. Sie singt technisch perfekt und trifft auch die Töne, aber wer eins meiner Lieblingslieder ohne Gefühl vorträllert, den mag ich nicht in Oslo sehen ;)).

Oslo. Der Eurovisionsongcontest. Ein Event, dass ich mir am liebsten livegebloggt antue, aber auch immer wieder gern. Ich find es unterhaltsam, kämpferisch, patriotisch und irgendwie einfach lustig. Die letzten Jahre hatten wir ja mit unseren Gesangeskünstlern nicht unbedingt das größte Los, vielleicht auch, weil es eben zu wenig Persönlichkeit und zu wenig Gefühl auf der Bühne gab (ja, es hat halt nicht jeder die Persönlichkeit von Nicole und singt ein Lied über den Weltfrieden). Die letzten Acts mit Persönlichkeit in meinen Augen und Ohren waren Max Mutzke, Guildo Horn und Stefan Raab. Der seinen Song auf der Bühne gelebt hat – und macht das mal mit „Wadde Hadde Dudde Da“!

Song auf der Bühne gelebt, Persönlichkeit, Gefühl. Zurück zu der ersten Folge. Zurück zu den Kadidaten, denn dann kam die Rettung. Ein wunderliches kleines Wesen namens Lena Meyer-Landrut kam auf die Bühne gesprungen, hat von Adele „My Same“ in die Menge geschmettert und die Bühne gerockt. Lena tanzt so ein bisschen wie Joe Cocker auf Koffein (aber cool, und ich mein das jetzt wirklich durchweg positiv). Im Vergleich zu allen anderen Castingshowkadidaten, die ich zuletzt gesehen habe (und das waren wohl mehr als ihr euch vorstellen könnt), ist Lena die ERSTE und EINZIGE, die Musik im Blut hat. Ich könnte ihr schon nur zuhören, wenn sie Lieder covert, aber ich freue mich schon darauf, wenn sie mal eine CD rausbringt und ich bin sicher eine der ersten, die im Laden (oder virtuell bei iTunes) steht.

Grundsätzlich bin ich eher dagegen, wenn „Möchtegernkünstler“ Lieder singen, die ich gerne hör, weil es eben anders ist und leider oft auch nicht an das Niveau des Originals rankommt. Aber erstens ist Lena für mich schon Künstlerin, und zwar so richtig, und zweitens verkauft sie die Lieder die sie singt einfach jedes einzelne Mal. So las ich also auf der USFO Seite (ich hab die Shows dann nicht mehr gesehen sondern mich nur danach davon überzeugt, dass sie noch dabei ist) den Videotitel „Foundations“ und bin vor Vorfreude zu Decke gehopst, als ich gesehen hab, dass es tatsächlich das Kate Nash Lied ist, dass ich sehr gerne mag.

Und was soll ich sagen: Lena Meyer-Landrut, meine persönliche Hoffnung für den deutschen Eurovision-Beitrag, hat es einfach wieder super gemacht. Ich halte nichts von Geld dafür ausgeben und werde sicher nicht anrufen oder SMSen, aber ich drücke die Daumen. Ich bin mir sicher, dass Lena in Oslo eine super mitreissende Performance abliefern würde. Und falls es nicht klappt hoff ich, dass ihr Abi gut über die Bühne geht und sie dann bald ne CD für uns aufnimmt ☺

Alles Gute, Mrs. Castingwahn!!

Nachtrag1, 21:26 Uhr: Lena hat gerade im Halbfinale das erste Mal ein langsamea Lied gesungen. Mr.Curiosity von Jason Mraz und mir bleibt die Spucke weg. Das war so zart, so weich. Und wie alle ihre Lieder, aber hier eben traurig statt lustig gefühlvoll. Ehrlich. ALTER!! Das war ein Hammer Auftritt und die Frau ist einfach Musik. Lena, ich will eine CD von DIR!!

Zitat des Tages (1)

Endlose Diskussionen wurden jetzt schon über Happy Aquarium geführt (Schatz hat es, ich weiger mich). Heute also dieses nette kleine Gespräch:

Er so:          „Du kannst innerhalb eines Tages von Level1 auf 6 aufsteigen!“

Ich so:       „Sense ich es richtig, dass mich da grad wer locken will?“

Er wieder: „Ja, das ist toll! Du wirst zu einem besseren Menschen dadurch!“

Thanx for all the fish…😉

4 Tage Tea and Rain

Nachdem Nick ja schon in seinem Kommentar zu meinem letzten Artikel eine schriftliche Wiedergabe unsere Sylvester-Wochenendes gefordert hat hier also 4 Tage Rain and Tea.

Meine Abreise aus NY war kompliziert, British nicht unbedingt die beste Wahl. 9 Stunden London Heathrow und ein Weihnachten ohne Gepäck… 4 Tage nach meiner Ankunft ging es auch schon wieder weiter – nach London Stanstedt.

Wie weiter unten schon beschrieben, hat Nick den ganzenTrip organisiert und mir zu Weihnachten geschenkt. Total toll!!

Wir sind mitten in der Nacht angekommen und hatten in unserem Bus von Stanstedt zur Victoria Station einen tollen Trip durch die Stadt, vorbei am London Eye und Westminster – und der TowerBridge, die im Dunkeln so viel schöner ist als bei Tag.

Der nächste Tag begann mit Frühstück in unserem Hotel. Dazu muss man wissen, dass zwischen Eingang (unter dem der Speisesaal war) und unserem süßen kleinen Zimmer gefühlte 14 „Feuertüren“ lagen, die zT mal nach Aussen, mal nach Innen auf gingen. Eigentlich wollte ich davon noch ein Video machen und auf Youtube hochladen… Mist, hab ich nicht mehr gemacht.

Am ersten Tag ging es in den Hyde Park, ins Harrods (sau geiles Kaufhaus!!! Va die Spielwaren-Abteilung). Gegessen wurde, wie auch die nächsten Tage, in einem typisch Englischem Pub (wir haben immer versucht, wohin zu gehen, wo wenig/keine Touris waren).

An dem Abend hatten wir unglaublich Lust auf Kino, Avatar in 3D. So nebenbei erwähnt, den Film find ich gut und richtig unterhaltsam und ich bin wirklich HAPPY, dass er Titanic von Platz1 geworfen hat🙂

Der Film ging aber erst um 23.00 Uhr an und wir waren gegen 4 wieder im Hotel. Am naechsten Morgen ist das Frühstück demnach ausgefallen, aber so eine Portion Fish and Chips und ein Cider lassen den Tag auch saugut starten.

Zum Glück war es auch an diesem Tag regnerisch, sonst hätte der Tower sicherlich nicht so gut gewirkt😉 (ja, in London sucht man gerne Ausreden…). Der Tower und Westminster Abbey waren sehr beeindruckend – und alles was dazwischen und unserem Hotel lag (wie z.B. Kensington Palace). Natürlich wieder das eine oder andere Pub.

Abends war auch die Millenium Bridge sehr beeindruckend, ebenso wie St.Paul‘s Cathedral.

Der nächste Tag, wieder mit Hotel Frühstück, war auch tatsaechlich schon der letzte des Jahres 2009. Neben dem Buckingham Palace – dem Wohnsitz der Queen, der Herrscherin über das Commonwealth und damit eine beträchlichen Teil der westlichen Welt (mE)- nach einem Kaffee mit „Your Majesty“😉 ging es noch zum Temple, der Bank und einer Kirche deren Namen ich mal wieder vergessen habe ^^

Für den Jahreswechsel wurde ich fein zum Essen ausgeführt und nachdem das Restaurant kleines Tischfeuerwerk (Kim, wie heissen die Dingsis?) und Tröten für jeden Gast der früh genug da war bereitgestellt hat, war da drin eine einzige Tröterei. Nick konnte sich natürlich nicht verwehren und hat kräftig gegengetrötet.

Danach ging es mit der U-Bahn (Underground… manchmal sogar, ganz heimlig, als Subway bezeichnet) zu Westminster. Oder auch nicht, die Westminster-Haltestelle war naemlich geschlossen. Und die nächste auch. Aber Embankment war noch offen. Juhuu. Naja, dann laufen wir einfach zurück… oder auch nicht. Es ging nämlich nur in eine Richtung. Dort, wo nicht abgesperrt war und Millionen anderer Menschen liefen. Immer mal wieder brandete sich Jubel von hinten nach vorne durch die Menge und erfasste jeden einzelnen.

Nach etwa 3 km kamen wir an einer Brücke an – mit Blick auf das London Eye, an dem das jährliche Feuerwerk stattfindet. Um uns mehrere Tausend Menschen, im 7-stelligen Bereich. Sylvester war eine einzige Party und das Feuerwerk echt schön.

Am nächsten Tag passierte etwas sehr, sehr ungewöhnliches. Es gab Sonnenschein. Die Sonne lud uns direkt zu einem Spaziergang ein. Das Royal Albert Memorial an der Royal Albert Hall glänzte in der Sonne.

Leider war das auch schon wieder unser Abreisetag. Zeit für ein Fazit:

das Wochenende: sehr gelungen mit wunderschönem Abschluss

das Wetter: nass durchwachsen mit wunderschönem Abschluss

die Fluglinie (Ryanair): Verkaufsshow mit nervtötenden Ansagen der Verkäufer – äh Flugbegleiter – aber coolem Abschluss (wir waren zu schnell…)

meine Begleitung: hat mir ne tolle Stadtführung, nen tollen Städtetrip und ein super Weihnachtsgeschenk gemacht. Vielen Dank!

Happy New Year, Everyone!! Und hier noch ein paar Erinnerungen:

Frohes Neues

Liebe Blogleser

ein frohes, allseits gesundes und erfuellendes 2010 out to ya!

Und eine kleine, froehliche, ernste und einfach mitwipp-geeignete Botschaft aus der Stadt der Staedte (in der ich ja schon gar nicht mehr bin…). Matisyahu besingt: Mein ganzes Leben warte ich drauf, bete ich dafuer, dass die Leute sagen werden, wir haben keinen Bock mehr uns zu bekaempfen. ONE DAY!

One Day

Breaking News



Die Sylvesterplanung wurde mir dieses Jahr abgenommen, und nachdem ich nur „ja“ oder „nein“ sagen musste, und Hamburg und Kopenhagen wirklich toll klangen, war alles geritzt und ich hab mich gefreut, Sylvester mal wo „ganz anders“ zu feiern.

Und jetzt also die grosse Ueberraschung: Nix Hamburg, nix Kopenhagen. Zwar nah dran, aber doch ein bisschen zu nah… und eine Stunde zu wenig Zeitverschiebung.

Gerade eben bekomme ich also von dem ultimativen Sylversterplaner, (jaha!! Meinem Schatz!) eine eMail. Ich zitiere woertlich, einfach nur weil es so suess ist:

„was hälst du von London um sylvester zu verbringen?

naja, ich hoffe es gefällt dir weil ich flug und hotel gebucht habe…“

Und wer jetzt auch schon weiss, wie sehr ich schon immer (also mindestens seit mein Bruder in England war, und das muss schon fast 13 Jahre her sein) nach England wollte, speziell nach London, der der kann sich ungefaehr erahnen, wie mein Herz huepft🙂

Danke fuer die tolle Ueberraschung. Ich freu mich!! Juhuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu.

Nachtrag / Nachschlag zum 11.12.2008

Damals habe ich den Anfang eines Zitates gebracht, das die letzten 12 Monate nun umfassen umschreibt:

„When life offers you a dream so far beyond any of your expectations…“

Das ganze Zitat lautet:

„When life offers you a dream so far beyond any of your expectations, it is not reasonable to grieve, when it comes to an end“

(Stephenie Meyer „Twilight“, zu deutsch: „Wenn das Leben dir einen Traum gibt, der deine Erwartungen so sehr uebertrifft, gibt es keinen Grund zu trauern, wenn er endet.“)
Vor ziemlich genau 9 Monaten ging der grosse Traum los, und ja, er hat alle Erwartungen uebertroffen. Bei weitem. Sowohl der Teil der Arbeit, als auch der erfreuliche Teil, das Leben hier.

Nun endet dieser Traum (und ich bin mir sicher, es wird ein neuer beginnen. Nic und ich koennen ENDLICH ein gemeinsames Leben beginnen und freuen uns schon sooooo drauf! Es wird Zeit und wir koennen es kaum erwarten. 2010 wird unser Jahr!)), und Stephenie Meyer hat so Recht. Es war aufregend, lehrreich, schoen, ueberwaeltigend. Viel zu schoen, um nun zu traurig zu sein.

Ich muss meinen Arbeitsplatz heute raeumen, und werde den ruhigen Abend einfach mal dazu nutzen, mein Gepaeck zu ordnen, mal einen check zu machen, was ich nach Hause transportiere, und was hier bleibt. Ich verbleibe zwar noch 29 Tage hier, aber nur noch eine Woche in Danbury in meinem Schuhkarton-Zimmer.

9 Monate sind also vorbei, die Diplomarbeit ist abgegeben. Ich habe vieles gewonnen, Erfahrungen, besuchte Orte, Erinnerungen.

Ich hatte viele, viele tolle Besucher, mein Schatz, Kim, meine Mama, Hanna und Marc, Birgit und Alex,  Magda und nochmal Schatz mit Max.

Ich hab hier interessante Menschen getroffen, tolle Kollegen gehabt und dazuhin noch Freunde gefunden (die jetzt schon schoen verstreut sind und gute Reisemoeglichkeiten geben…;)), mit denen ich ueber die gemeinsam verlebte Zeit und gesammelten Erinnerungen sicher verbunden bleiben werde (Manu (in Wien), Melissa (in Montreal), Betsy(in Colorado), Franz, Daniel (evtl bald in Schweden), Eliud, Shawn(beide noch hier schoen nah an NYC)).

Und einen Schritt weiter auf der „Planungsmoeglichkeitsstufe“ : die Gewissheit, viel mehr erreichen zu koennen, als man sich selbst zutraut, so lange man bereit ist, dafuer zu kaempfen und zu opfern (ich sag nur J1- Visumsapplication) – und Familie und Freunde im Ruecken hat. Dazu aber bald nochmal.

Mein Traum endet also hier. Es ist aber nicht so, dass ich aufwachen werde, und traurig sein werde, wie man es manchmal bei schoenen Traeumen ist.

Nein, ich werde nach diesem Traum die ganze Zeit von dem warmen Gefuehl begleitet werden und daraus Energie schoepfen – so wie es bei besonders schoenen Traeumen eben ist.

Maybe Tomorrow?

Der 9. November eines jeden Jahres ist fuer mich schon lange bevor ich Hanna kennenlernte (Happy Birthday!) und die deutsch-deutsche Mauer fiel (tatsaechlich sogar vor der Progromnacht – wobei es mich da ja noch nicht gab) mit einem besonderen Menschen verbunden.

Trotz fehlender Blutsbande hat uns ganz ordentlich was verbunden. Ich weiss noch, wie du die Geschichte so oft erzaehlt hast, in der Michel kurz auf mich aufgepasst hat, und ich natuerlich genau da angefangen hab zu schreien und er dann hilfesuchend zu Dir kam. Ich muss wohl das Baeuerchen des Jahrhunderts gemacht haben, zumindest hat sich die Geschichte in den letzten 23 Jahren dahin entwickelt (wie es oft erzaehlte Geschichten so an sich haben…).

Als ich aelter wurde, habe ich immer etwa einen Abend pro Woche bei Dir verbracht – zumindest sagt mir das meine Erinnerung, vielleicht waren es aber auch weniger? Wir haben „schwarzer Peter“ gespielt, „Mensch aerger Dich nicht“ und „Mau Mau“. Am Liebsten war mir aber verstecken… ganz schoen bloed, in einer 2 Zimmerwohnung, gell, so im Nachhinein? Mein liebstes Versteck war hinter dem Sofa (!!!), in der Badewanne, die ich immer so komisch fand, weil sie zum reinsitzen war (mit einer 30 cm Stufe) oder in der Kueche, wenn die Lamellentuer zugezogen war und ich im Dunkeln sass…

Ein Sparschweinchen hatte ich auf Deinem Telefonschraenkchen im Flur (mit dem gruenen Telefon – oder war es rot. Achherrjeh, wie unzuverlaessig ein menschliches Gehirn ist. Wo sind die Computer, wenn man sie mal braucht?) in das nach 2001 alle auslaendischen Euromuenzen gewandert sind, die du gefunden hast. Gesammelt haben wir die naemlich! Und Ruehrei gab es oft und viel. Wobei du lieber Waffeln und halbes Haehnchen (natuerlich nicht zusammen! Aber mit Pommes) gemocht hast?

Einkaufen, am Anfang mit Dir, spaeter dann wann immer du wieder sehr krank warst fuer Dich, auf den Friedhof, am anfang mit Dir… Spazieren gehen.

Ich musste gerade herzhaft Lachen, hier in meinem Buero, als ich an das Voegelchen gedacht hab, dass Dir mal zugeflogen ist (ich war ja noch klein und mein Gehirn ist kein Computer, aber war es ein Wellensittich?) und wie „wir“ einen Hund aus dem Fernsehen adoptieren wollten und du sogar bei Herrn Christ nachgefragt hast?

Und Deine Angst, dass es mir hier nicht gefallen koennte, oder nicht gut gehen. Ich hab es Dir versucht am Telefon zu erklaeren, damals, bei unserem letzten Telefonat, das schon eine halbe Ewigkeit her sein muss, mich aber schon darauf gefreut, es Dir an Weihnachten zu zeigen, mit meiner Diplomarbeit und allem.

Fuer all die Erinnerungen wollte ich „Danke!“ sagen, fuer alles was du in den letzten 24 Jahren fuer mich getan hast, erst Recht als ich von der Lungenentzuendung gehoert hab. Das hat mich alles sehr erschreckt und ich war so in diesem Diplomarbeitschreiben, dass ich nicht wusste, wann ich Zeit fuer diesen Danke-Brief unterbringen soll. Doch dann ging es wieder berg-auf und ich hab mir so fest vorgenommen, Dir zu schreiben, sobald das Chaos hier vorbei ist. Nicht vor dem Abschlussvortrag, das war mir klar.

Mein Abschlussvortrag war vorletzte Woche Dienstag, doch du hast es nicht mehr bis dahin geschafft. 10 Stunden. 10 Stunden. Ich haette das nicht gedacht, im Februar, als ich mich verabschiedet hab.

Und jetzt weiss ich nicht, wohin mit meinem „Danke“, und mit meinen Geburtstagswuenschen fuer Deinen 83. Geburtstag – eigentlich wuerde ich Dich jetzt anrufen – aber ich weiss Deine neue Nummer nicht… Es tut mir Leid. Jetzt steht das alles, weil ich gerade keine andere Moeglichkeit sehe, nicht vorbeikommen oder anrufen kann, auf diesem neumodischen Kram, der sich Blog nennt… Ob du es wohl trotzdem weisst? Sagt man ja immer so

Doch ich krieg vielleicht irgendwann eine Chance Dir das alles zu sagen? Maybe tomorrow?

Avril widmet dieses Lied ihrem Opa, der am Tag des Konzertes verstorben ist.Und ich verstehe sie so gut, als sie erzaehlt, warum sie das Konzert trotzdem gegeben hat.

Zurueck zu Unseren Blutsbanden. Die gab es natuerlich nicht, aber Du hast Uns vollkommen zurecht als deine Familie gesehen. Danke, dass wir es -against all odds- fuer so lange Zeit sein durften!

„And I know I’m not ready, maybe tomorrow“ Ich hoffe, du warst es. Es tut mir Leid, nicht dagewesen zu sein und auch vor dem 23.12 nicht vorbeikommen zu koennen.

*09.11.1926 +27.10.2009

8 Jahre und 2 Fragen weniger im Raum

die erste Frage waere vielleicht eine die ihr euch stellt. 8 Jahre. 8 Jahre was?

Aber, die erste Frage die ich meine ist folgenden, die Nic und ich beantwortet haben:

Stimmt das, mit dem verflixten siebten Jahr? Oder einer 7 als Jahreszahl?

NEIN!!! Es stimmt natuerlich nicht! Und eine Beziehung kann definitiv ueber jegliche 7 rausgehen… wobei, momentan bestaetigen wir noch das mit den 70… wir sind dran, schaut in 61 Jahren, 11 Monaten und 28 Tagen nochmal vorbei *fettgrins*

Tut mir Leid, dass ich euch das 3 Tage lang vorenthalten hab // war nur zu beschaeftigt. Der arme Baer hat noch nicht mal ein Geburtstagsgeschenk (traditionell 10 Tage vor unserem Jahrestag) bekommen, und abgesehen von 8 Bildern noch nichts zum Jahrestag… Schande on my Haupt!!!

Aber, ihr Frauen da draussen, ich muss mal kurz eine tolle Eigenschaft preisgeben, hier oeffentlich, die ganz und gar nicht selbstverstaendlich ist: Er denkt dran!!! *freu* Die letzten paar Mal Blumen hab zwar ich verschenkt, aber, HEY!, wenn er sich solche Daten merkt, dann nehm ich das sehr gern in kauf😀 Und darin ist er echt verdammt gut!

Nic, auf die naechsten 61plus🙂 Danke fuer alles. ILD.

Das zweite. Ein paar Posts weiter unten hab ich euch zwei Fahnen um die Ohren gehauen und ein Raetsel aufgestellt.Falls es wer gemerkt hat ^^ Hier noch eben die Aufloesung

An unserem Stand erwartete uns die argentinische Fahne (dat blaue Ding mit weiss und Sonne; zusammen mit nem deutschen Faehnle und einer EU Fahne, blau mit gelben Sternchen drin). Als wir die Organisatoren etwas unglaeubig angeguckt haben, uns aber heimlich schon gefreut haben, 2 Stunden lang vom LEGENDAEREN Elfmeterschiessen zu erzaehlen, meinte die eine „Das ist die Fahne von Ingelheim“.

Und wir so: ?

Und sie so: „Ja, haben wir da gekauft!“

Und wir so: ?? Und dann: „Naja, das ist eigentlich die argentinische Fahne.“

Und die so: „Echt? Achso, na dann nehmen wir die wieder weg.“

Und haben sie wieder weg getan. *unfassbare Stille*

Ja, die Aehnlichkeit ist frappierend. Und Ingelheim ist wahrscheinlich auch fuer seine vielen Sonnentage im Jahr bekannt, daher die Sonne . Und Diego Maradonna wurde da ja zum Glueck auch geboren. Ebenso wie der Osterhase, uebrigens. Und der ist ja bekanntlich der Weihnachtsmann. Oder so aehnlich. Aber immerhin hat es gut zu bayrisch weiss/blau gepasst… so, oder so aehnlich…

Kleiner Scherz am Rande

Diplomarbeit(c) TOM

Naja, genau genommen bin ich mit schreiben fertig (ja, Rotwein war an einem Punkt auch mit dabei ~ aber auf Geheiss von meinem Bruder – Danke, Dani! Und das Lied find ich auch schick ~ weiss ja schon, auf was fuer ein Hochzeitsgeschenk ich mich irgendwannmal freuen kann :))

Jetzt geht’s in die Korrektur, ein sehr schmerzlicher Teil, weil veraendern kann ich nichts mehr wirklich, auch wenn ich es noch so haesslich find, abgesehen von Rechtschreibfehlern… Naja… Hauptsache ich kann sie bis zur Deadline abgeben und sie ist weg. Ihr werdet es erfahren!

Zwischenzeitlich hab ich mich auch so wie auf dem Cartoon gefuehlt ~ aber: man beisst sich durch. Und im Fruehjahr bin ich wieder in Dschoermaenie und auch mal in Konstanz (natuerlich, um meinen Abschlussvortrag an der Uni zu halten). Und ich freu mich schon drauf!

Happy Halloween, ihr Gruselfreunde – ich freu mich schon auf das Spektakel *muahahaha*

QUIZ!

Was hat das hier:

https://i1.wp.com/z.about.com/d/geography/1/0/7/y/Argentina.gif

mit dem hier zu tun:

Datei:Wappen-ingelheim-400x400.png

und warum zerbroeselt sich die Blogherrin darueber? Partizipanten des BIPI-Oktoberfest (die die Aufloesung kennen) sind vom Mitraten ausgeschlossen!!

26.Sept.2009

oder: der beste Tage des Jahres!

Ein Monat vor unserem Jahrestag (juhu!) und ein Tag vor unserem Abschied (schnueff!) hatte ich den besten Tag meines Jahres 2009. So wie es aussieht, werden Nic und ich uns eventuell dieses Jahr nicht mehr sehen, und wenn doch, wird es vielleicht nicht so frei sein wie an diesem Tag und deswegen kuere ich den 26.09.2009 fruehzeitig zum „Tag des Jahres 2009“. (So wie ich im Februar schon Depeche Mode’s „Wrong“ fruehzeitig (!!!) zum „Lied des Jahres 2009“ gekuert hab)

Weil der Abflug immer naeher rueckte, waren wir schon in der Stadt der Staedte… ich muss gestehen, New York macht suechtig. Und wenn ich am 22.12 in das Flugzeug steige kann ich mir und euch und NYC versichern: Das war nicht mein letzter Aufenthalt. New York macht abhaengig. Groteske Schoenheit, eingezaeunte Freiheit und das gute Gefuehl, da zu sein, wo man sein soll. Ich mag diese Stadt…!!

Der Tag begann, wie so ein jeder „Wochenende-in-NYC“-Samstag mit einem grossen Fruehstueck im naechstbesten American Diner (Eier, Speck, Kartoffeln, Toast, Marmelade, Omlett, was das Herz begehrt). Diesmal nicht nur im naechsten, sondern auch einem der besten… Und irgendwie waren wir wohl verrueckt drauf, oder mehr ich – und hab die Bloody Mary auf der Karte entdeckt.

Es war unser letzter Tag und so haben wir (bzw ich) sie einfach kurzerhand fuer uns bestellt – und so ging unser letzter Tag also mit einer Bloody Mary los. Ich moechte nicht viel vorneweg nehmen, geendet hat er unweit von der Stelle in einem Irish Pub, Finngan’s Wake (73rd/1st Ave) . Wie freaky… irgendwie bin ich(war ich?) immer zu „regelbewusst, zu brav und lieb und nett… die kleine Blonde eben.“ Irgendwann muss mal mal ausbrechen, um zu merken, dass man lebt (nicht nur fuer ein Projekt, die Familie, oder eine Beziehung oder eine Freundschaft – sondern fuer sich) – das habe ich fuer mich entdeckt und werde es jetzt auch gerne praktizieren. Wie es dazu kam, erklaere ich wann anders, es hat was mit dem Montag Abend am Times Square mit Magda zu tun…

Zurueck zu dem tollen Samstag:

Dazwischen waren wir, fuer das Maschinenbauer-Herz, auf dem Intrepid Museum, ein alter, ausgedienter Flugzeugtraeger, der einiges im Krieg gegen Japan versenkt hat und nun Herberge fuer so allerlei „Spielzeug“ ist: mehrere Hubschrauber, Flugzeuge, ein kleines Diesel-Uboot (das hat dann auch mich so richtig angesprochen, in ein Uboot wollt ich naemlich schon immer mal!!) und auch eine Concorde von British Airways zum einmal durchlaufen und Kopfanstossen😉.

Fragt mich nicht, was da alles an Kriegsfluggeraet rumstand, es war sehr beeindrucken – schoen, wenn man dann auch noch wen an seiner Seite hat, der mir alles haargenauklein erzaehlt. Und wenn man dann auf der Bruecke des Intrepid steht und durch die verdreckten und schon angeranzten Scheiben auf die WestSide (Hoehe 48ste Strasse) blickt, fuehlt man sich ein bisschen abseits der Welt des 21.ten Jahrhunderts, die sich da draussen in hupenden und bloekenden Massen die Westside entlangwaelzt.

Im Museumsshop gab’s dann auch allerlei Kleinkram, inklusive kleinen Minidingern, die ich fuer ein Kaleidoskop gehalten hab. Oder sowas in der Art. Hab’s angeschaut und fuer mich erschlossen: Da muss ich jetzt reingucken, dann seh ich ein Bildchen. Naja, ich hab dann da reingeguckt und es war Dunkel – aber: welch ein Glueck!- es gibt ja ein Knoepfle. Muss das Ding wohl auf dem Anfangsbild stecken und wenn ich das Knoepfle drueck geht’s los… Knoepfle gedrueckt – und… dann war da ploetzlich Licht. Das Bild hab ich leider nicht mehr gesehen – wie sich rausgestellt hat, ist die Mini-Teufelsmaschine ein kleiner Projektor… Pustekuchen reingucken… ueber den Tisch halten und Knoepfle druecken, dann sieht man das Bild da. Aber, ein weiser Tiip: Nicht direkt vor’m Auge machen – dann sieht man mit viel Glueck das Projektionsbildchen auf dem Tisch auch noch…

Beschaemt drehe ich mich also zu meinem Liebsten um, in der Hoffnung, dass es einfach keiner gesehen hat… Traenenlachend erwartet mich sein Gesicht mit der Frage in den Augen „Wtf hast du dir gedacht?“ – verdammt! Es hat doch wer gesehen – das wird mich jetzt ein Leben lang verfolgen, dacht ich mir noch so…

Selbiges Ereignis fuehrt demnach die verbleibenden Stunden des schoensten Tages 2009 zu mehreren Lachanfaellen, bis die Bauchmuskeln sich weigerten, mitzulachen. Es verfolgte also schon mal kraeftig.. Habe ich schon erwaehnt, wie sehr ich mich auf die Kommentare hier unter dem Beitrag freu?🙂

Abendessen gab’s in einer leckeren Japanesen/Sushibar zwischen Intrepid und Port Authority, die Herren Sushimeister verstanden ihr Handwerk auf beeindruckende Weise recht gut und danach ein Zwischenstopp bei oben genanntem Pub um die Kuenste des Bartenders auszuprobieren (fuer Ami-Verhaeltnisse guenstig und ordentlich gemixt!) bestimmte die vorletzte Oertlichkeit.

Genaechtigt wurde, wie es sich fuer Studenten geziemt, in einem Hostel – dazuhin einem der guenstigsten bisher. Besonderheit: Keine Stockbetten in 10er Zimmern… kleine Apartments mit 3 Zimmern werden vermietet, unser Zimmer hatte einen Zwischendecke bei etwa 2 m und eine grosse Doppelmatratze oben, zu erreichen ueber eine schiefe, vor etwa 80 Jahren gruen lackierte, an die Zwischenwand gespaxte Holzansammlung, die man vielleicht mit zwei zugedrueckten Augen gutgewillt noch Leiter nennen moechte.

Was fuer ein herrlicher Tag! Wunderbar!

Ich schliesse diesen Eintrag mit einem Lied, das mir gestern empfohlen wurde (herzlichen Dank dafuer an dieser Stelle!), dass ziemlich gut zu diesem Tag passt. Der gute Junge hat’s leider noch nicht auf Youtube, deswegen bin ich so frei und verlinke auf seine mySpace-Seite. Einfach mal reinhoeren, toller Text, tolles Klavier.

Enno Bunger – Herzschlag. Nic, das ist fuer dich – ich denke du weisst, was ich damit sagen moechte – Danke, der Samstag strahlt immernoch in goldenem Licht!

„Ein neuer Tag oeffnet mir meine Augen//

alles strahlt in goldnem Licht//

Ich bin verwirrt und ich kann es kaum glauben//

Ich glaube endlich wieder an mich//

Ein weiter Weg liegt noch vor meinen Augen//

Es ist nicht wichtig wohin er fuehrt//

Ich werde aufhoeren an mir zu zweifeln//

nicht lang warten, der Weg ist das Ziel//

Und mit jedem einzelnen Herzschlag//

Fuehl ich mich wie neu gebor’n//

Ich hoer nur auf das was mein Herz sagt//

Und habe alle Angst verlor’n//

Ich sehe Bilder vergangener Zeiten//

alte Bilder bedrueckend und schwer//

Doch ab hier beginnt ein neues Kapitel//

und alle Seiten sind leer//

Und mit jedem einzelnen Herzschlag//

Fuehl ich mich wie neu gebor’n//

Ich hoer nur auf das was mein Herz sagt//

Und habe alle Angst verlor’n//“

(alle Rechte liegen bei Enno und wenn ihm das hier nicht passt, ein Comment genuegt und es ist wieder draussen- Ich moechte nur ein bissel werben)

————————————————–

————————————————–

Nachtrag: Vielen Dank fuer die Korrektur, Nic, das hab ich natuerlich vergessen zu erwaehnen. Das U-Boot betreibt mit seinem Dieselmotor eine Batterie, die geladen wird und mit der es dann etwa 3 Tage abtauchen kann – ist an sich etwas ungeschickt, wenn man undercover operieren moecht, mit seinen Atomraketen (so weit ich mich erinnere hatten sie 4 an Bord), aber alle drei Tage ne stattliche Dieselwolke hinterlaesst…

Insofern ist meine Beschreibung als Diesel-Uboot nur unzureichend, es ist ein Diesel-Elktro-Uboot, wie in dem ersten Kommentar klargestellt.

Oh Moment, verweile doch!…

… Du bist SO schoen!

Hat einmal ein weiser Mann einem seiner Charaktere in den Mund gelegt (Der Herr Goethe seinem Titelhelden Faust). Und dieses Zitat kam mir letzten Sonntag wieder in den Sinn, beim ausklingenden Abendessen mit Manu, Betsy (Manu’s Gastschwester), Dani und Eliud nach einem aussergewoehnlich entspannenden Wochenende. (Zitat Betsy, als ich Faust in den Raum geworfen hab: „Katie, you are so romantic“)

Vielleicht war das Wochenende auch nur so entspannend, weil ich es so dringend gebraucht hab, vielleicht aber auch einfach so.

Was war los? Freitag abend gab es selbst gemachte Pizza bei Dani (Manu hat nen fantastischen Boden selbst gemacht und der Mann im Laden hat uns erklaert, dass es Frischhefe nur im Winter gibt, das sei Saison-Ware MUAHAHAHA) und Sternschnuppen gucken auf der Veranda.

Samstag Morgen waren Manu und ich schon sehr, sehr frueh im Lab (7), haben unseren Kram gemacht und um 9 ging es auf nach Boston. Ab da war mein Arbeitshirn mal auf mute… wie schoen…

Den restlichen SamsTag haben wir am Strand verbracht, das Wasser war sehr warm (aussern wenn man grad aufwacht weil sich eine nasse Manu auf einen werfen muss ;)) und einfach nur genial. Abends ging’s ans North End von Boston, zu einem super Italiener und danach zum Skyline geniessen ans Pier (dort wo die U.S.S Constitution liegt) – entsprechendes Photo wird nachgeliefert sobald ich es hab.

Der restliche Teil des Abends war recht unspannend. Fuer mich geendet hat er mit einigen Worten von Manu bezueglich ihres Abschieds in 2 Wochen. Irgendwie verfolgen mich Abschiede…😦

(Fuer’s Protokoll, wir waren danach noch bei einer Freundin von Betsy, haben schlechtes Bier getrunken, auf dem Balkon gesessen und Gespraechen zugehoert, die uns nicht interessiert haben. Vielleicht, weil am Pier eben so bedeutungsschwangere Worte verklungen sind und es einen dann nicht interessiert, wer wieso wieviel mehr als wer verdient – und kennen tut man sie doch alle nicht. „Period!“ -hat die Freundin von Betsy etwa 30mal in einer halben Stunde auch noch gesagt. Hier passt’s. Unser Hostel war auch eher ein Geisterhaus, inklusive Hausgeist, aber irgendwie haben wir doch alle geschlafen und sind nicht be-geistert worden)

Sonntag gab es Downtown rund um den Quincy Market und das Aquarium einiges zu sehen, eigentlich wollte ich den Freedom Trail laufen, aber mit etwa 35°C war es definitiv zu heiss und schwuel und die Sonne hat gebruzelt.

Danach ging’s wieder ins Auto, ab nach Newport, Rhode Island. Da war ich mit meiner Mum schon, wunderschoen. Sonnenuntergangsbaden (Meer war immernoch recht warm) und Hummer am Hafen von Newport. Was kann es besseres geben?

Wahrscheinlich hab ich jetzt tausend kleine Momente und Geschichten vergessen zu erzaehlen, die euch zeigen koennen, warum das Wochenende so wertvoll war – aber kann man das ueberhaupt umschreiben?

Was bleibt? Die schoene Gewissheit, mal 1,75 Tage keinen einzigen Gedanken an die Diplomarbeit gedacht zu haben – aber dafuer ganz schoen viele bei mir – und Bruno Ganz, der den Faust spielt und sagt : Oh Moment, verweile doch! Du bist so schoen…

Was NYC und meine Diplomarbeit mit Clueso zu tun haben

bzw: Wer ist das eigentlich, Clueso?

Zuallererst: Hallo!

Da bin ich wieder, habe euch weder vergessen noch verdraengt, aber eben mal auf die richtige Stimmung fuer’s bloggen gewartet – und die ist jetzt da.

Verzeiht mir bitte, dass ich das Pferd von hinten aufzaeume, aber was gerade aktuell ist will raus.

Dazu das allerstaerkste Gefuehl zuallererst, und dann ist es vorbei mit der Romantik und die Gefuehlsduselei beginnt😉 :

Nic, ich vermiss dich!!! Und ich will, dass du da bist! Jetzt sofort! Hier! Ich mag heute Nacht neben dir einschlafen und morgen Frueh neben dir aufwachen, ich moechte mit dir Fruehstuecken (was ich ohne dich ohnehin immer erst bei der Arbeit hier mache), Spazieren gehen und die Welt entdecken!!!

Ich haette nie gedacht, wie unfassbar stark so ein Gefuehl und Wunsch sein kann. Und wie schmerzhaft. 4 Wochen sind irgendwie extrem lang und ich zaehl die Tage, Minuten, Sekunden (wobei mir das noch zu viele sind… das wuerd es nicht besser machen).

________

So, nun zu meiner Zeit hier. (Ich frage mich gerade, ob ich das lieber trennen sollte, also den ersten Teil des Eintrags und den jetzt, aber da Clueso zu allem dazugehoert. werd ich es wohl beisammen lassen).

Ich weiss, da gibt es vieles, das ich erzaehlen muss. Mein erstes Washington-Wochenende mit Dani, Franz und Normann (und vielen coolen Amis im Loftstel – Courtney allen voran), der Besuch von Kim, der Besuch meiner Mum, mein erstes Massachusetts/Maine Wochenende (Geburtstag inklusive), mein zweites Washington-Wochenende (4.Juli inklusive), der Besuch von Hanna und Marc, mein drittes Washington-Wochenende (wie es ist, mal wieder mit einem lieben Menschen -Manuela- zusammenzuarbeiten, inklusive) und doch beginne ich nun ganz hinten. Bei dem letzten Wochenende. NYC, ich glaube mein neuntes dort.

Birgit und Alex sollten am Samstag um 5 (eigentlich 4, ich Penner…) am JFK landen. Ihr und 90% aller anderen Hostels war schon ausgebucht, was Manu, Rebecca, Mario (beides Besucher-Freunde von Manu), Dani und mich in das 1291 Hostel gebracht hat. Das war zwar auch ueberfuellt, hat aber einfach zusaetzlich ein Apartment angemietet, im 5 und 6. Stock auf der 8.th Ave, Ecke 55ste Strasse. Mit Balkon!

Freitag sind wir mit Wein und Sekt auf dem Balkon gestrandet, bzw Rebecca und ich auch recht bald in unserem Queen-Bett (Mario und Manu im zweiten Queen Bett haben noch etwas laenger durchgehalten, Dani der oben bei Mash aus Schweden und Alex aus London gepennt hat wohl noch viel laenger). Samstag lag ich den halben Tag im Central Park, ich hatte einiges zum Lesen und hab es auch einfach nur genossen, dem Treiben zuzusehen und wissenschaftliche Diskussionen zu fuehren. Nachdem ich Birgit und Alex sicher zum Candy-Hostel (Gedankenspiele erlaubt! ;)) gebracht hatte, ging es mit dem Rest plus einer Freundin von Dani, die gerade Urlaub in NYC macht (Theresa, sehr liebes Ding, war echt spassig und ich hoff, wie sehen uns naechstes Wochenende in Boston) nach Chinatown essen (Birgit und Alex sind uebrigens nicht von dem Rufen des Bettes losgekommen und im Candy gestrandet).

Der Abend hat recht unspektakulaer, aber sehr schoen, mit einer Taxifahrt von der Lower East Side zu der 55sten geendet (und der Taxifahrer hat uns zu 5. mitgenommen, wobei ich davon vorne nicht wirklich viel mitbekommen hab. Ich hab einfach bei offenem Fenster den Fahrtwind und die damit verbundene Freiheit genossen). Im Hostel hatte Manu dann einen ihrer beruehmten Muedigkeits-Laberflashs, den Mario und Rebecca gekonnt ignoriert und ich zu unterdruecken versucht haben.

Morgens war ich als erste auf den Beinen, um Birgit und Alex zu einem amerikanischen Fruehstueck im Metro Diner abzuholen. Auf dem Weg dahin, frischgeduscht und ueberraschend putzmunter, lief mir dieses Lied mit einem Schauer durch’s Ohr ueber den Ruecken in Mark und Bein.

Clueso says it best:

Clueso kam uebrigens auf der Rueckfahrt meines ersten Washington WEs in meinen Aufenthalt hier getrampelt und hat seitdem so einiges in schoene Worte verpackt (z.B. das Gefuehl meiner Abschiedsparty mit „So sehr dabei“).

Eine weitere Sache hat er noch wunderschoen geschrieben (ich empfehle jedem, die Alben „Weit Weg“ und „So sehr dabei“ zu hoeren), die Lyrics gab’s an die betreffende Person schon gestern, hier also fuer dich, lieber Nic, noch das vollstaendige Lied – das wichtigste zum Schluss!

„Ich denke mir nichts aus, nur nach, wie ich es formulier.“///

Ich liebe Dich!

„Bin derselbe trotzdem fremd für jeden der mich kennt. Kaum einer weiß bescheid.“/// (Kaum? Nic.)

So, und wem dieser Eintrag nun zu schnulzig war, zu triefend, zu persoenlich oder zu sonstwas: Es ist mir SCHIET EGAL! Tipp: Ueberlies die betreffenden Stellen oder den gesamten Eintrag…

Nachtrag 3: Warum muessen Amis immer…

… ueberall Geld reinwerfen, wo Wasser ist?

So sollte es eigentlich heissen. Inspiriert von etwa 15 Brunnen die ich hier gesehen hab, von denen in bis jetzt allen ausser einem Kleingeld lag [!!!].

Dazu komm ich irgendwann spaeter auf dem Blog nochmal, ich wollte das nur kurz klarstellen.

Und kann mal einer den Amis erklaeren, dass es nicht Glueck bringt, wenn man ‚in jedes Klo‘ ueberall wo Wasser ist Geld reinwirft? Und wie man Auto faehrt? Aber das ist eine andere Geschichte und die soll wann anders erzaehlt werden…

So long! Live long and prosper!

Nachtrag 2: Der erste Besuch

Schon bevor ich meinen Flug gebucht hatte und damit weit bevor ich mein Visum hatte und der Aufenthalt endlich sicher war, hat mein Liebster schon seinen ersten Besuchs-Flug gebucht.

Hierher sollte es gehen, ein bisschen NYC, und dann wollte er noch einen Roadtrip an die Keys machen.

Gesagt getan. Ihn abzuholen waren meine ersten richtigen Schritte in NYC (seit 2002) – und es war einfach ueberwaeltigend!

Das Wiedersehen, diese Stadt, die Kombination.

Wir hatten 2 wunderschoene Wochen, dazwischen war Nic auf einen „kurzen Abstecher“ in Florida (ich versteh immernoch nicht, wie man in so kurzer Zeit eine so grosse Distanz zuruecklegen kann… sehr cool!!)

Sightseeing in NYC, inklusive Museumsbesuch (mein Erstes: das Met [=Metropolitan Museum of Art] in dem sogar eine ganzer Raum Stuehle ausgestellt wird, was auch von einer aelteren Dame mit einem verzueckten „Oh, look at these chairs“ kommentiert – und bei uns zum running Gag wurde. Mein Zweites: Natural History – grosse Dinos! Und noch viele andere tolle Sachen), einen kurzen Abstecher nach New Haven (meine kleine Traumstadt hier), Spazieren am See mit Donuts und Tee und Bibern und erkunden von Mystic. Mit Fudge am Meer – im Auto. We are so Ami!!

Danke, Nic, dass du mir die Anfangszeit zu versuesst hast und mich hier nicht im Regen hast stehen lassen🙂 Ich fand’s super schoen und ich freu mich drauf, wenn du wieder da bist!

Nachtrag 1: Starting off oder

„Wie es sich so anfuehlt, neu anzufangen!“

Ja, schon vor langer Zeit kam ich auf die Idee, meine Diplomarbeit im Ausland zu machen. Nachdem ich ’nur‘ sogar Englisch und Latein gelernt hatte kam fuer mich natuerlich nur sofort das Englisch-sprachige Ausland in Frage. Canada, England, USA am liebsten. Genau genommen wollt ich das in der Schule schon.

An meinem Abschiedstag hat mich meine wundervolle Ex-Mitbewohnerin NJ daran erinnert, wie wir zum ersten Mal im 2.Semester auf dem Sofa in der Kueche (von der coolsten WG in ganz Konstanz) darueber geredet hatten.

So, jetzt sitz ich hier auf meinem Bett in Connecticut, dem Bringer-Staat schlechthin (aber das ist eine andere Geschichte und soll wann anders erzaehlt werden). Und reflektiere meinen Traum. Es ist nicht der erste, den ich mir erfuellen durfte, aber nachdem das Leben sich kontinuierlich steigert bis jetzt der groesste.

Nicht nur, dass ich selbst nicht daran geglaubt habe (ihr wisst schon. Das schwerste ist der erste Schritt), allgeimein, eine Stelle finden, das ganze mit der Uni organisieren. Ein Visum bekommen. Das sind bis auf letzteres jetzt nicht die grossen Huerden, aber eben kleine Hindernisse, die es einen gleich mal gar nicht anpacken lassen koennen.

Ich bin gluecklich, diesen Schritt gegangen zu sein. Froh fuer alle neuen Erfahrungen, Momente, Erinnerungen. Froh, weil ich hier einen super genialen Diplomarbeitsbetreuer habe und eine Arbeitsumgebung, bei der ich jeden Morgen gerne aufstehe und mich freue, hinzugehen. Froh fuer den Abstand, den ich zu gewissen Dingen in Deutschland bekomme und froh um die Unabhaengigkeit. Froh, es allein zu schaffen (und wenn ich in Connecticut allein sage, dann meine ich allein😉 ).

Froh um die neuen Menschen, die man kennelernt (die deutschen Prakikanten und deren Gastgeschwister, die Amis und Hostelbewohner aus allen verschiedenen Laendern, die man auf den Reisen/Wochenendtrips so trifft, die Kollegen…), froh um die „alten Freunde“, die einem bleiben und die einen schon so gut kennen, dass man am Telefon / im Chat nur einen Satz zu sagen/schreiben braucht und sie verstehen sofort, was hier los ist.

Froh, hier eine Anlaufstelle fuer Besucher zu sein (die ja auch ganz ordentlich genutzt wird und das ist schoen!!).

Einfach froh.

Wie ist es, mitten im Nichts neu anzufangen?

-Ziemlich eintoenig😉 Aber das Nichts hat in diesem Fall einen entscheidenden Vorteil: es liegt ganz nah am Anti-Nichts. Und New York liegt hier eben doch so „zentral“, dass die Reise nach Boston, Montreal, Toronto, Niagra, Philadelphia und alles dazwischen quasi vorgeplant ist. Und Washington D.C. (aber das ist eine andere Geschichte und die soll wann anders erzaehlt werden).

Wie ist es nun also?

SAUGUT!!!🙂

Back on the Court!!!

Liebe Leser,

vor 2 Wochen hat mein deutscher Kollege Tobias in einer Lunchrunde gefragt „Spielt wer von euch Tennis?“

Ich konnt’s mir nicht verkneifen und hab mich geoutet, woraufhin er gemeint hat, ich koenne ja in der Firmengruppe mitspielen.

Letzte Woche hat’s geregnet, aber heute Stand ich bei dem schoensten Wetter ENDLICH wieder auf dem Platz. Ihr koennt euch nicht vorstellen, wie ich mich gefreut hab.

Heute waren wir nur zu dritt, wir haben ein lustiges Spiel gespielt, ein Doppel-Single-Mixed-Mix und haben uns bis zur Erschoepfung verausgabt. Mein Ballgefuehl ist grauslig, meine Rueckhand schwabbelig, aber es hat einfach nur so SPASS gemacht!! Und entgegen der letzten Spassspiele kam mein Aufschlag zu 80% und dann auch noch sau gut. Ich hoffe, dass das keine Ausnahme bleibt.

Naechste Woche hoffe ich wieder auf gutes Wetter, ab sofort darf es Montags nicht mehr regnen!!🙂 I’m back in the game!

Live long…

…and prosper!

Ich komme gerade aus dem Kino zurueck und bin noch schwer beeindruckt, von all diesen Ex- und Implosiven Szenen, von Kirk, Spock, Scottie (Simon Pegg!!! Ich fass es immer noch nicht!) und Co, vom gluehenden Phaser und von den unendlichen Weiten des Weltalls.

Wie immer wird jetzt eine Nacht drueber geschlafen, bevor es ausfuehrlichere Statements gibt, aber eines verrate ich im Halbschlaf vorneweg:

Du magst Science Fiction? Oder du magst Raumschiffe? Oder du magst das Weltall, schwarze Loecher und und und?

AB INS KINO. Und zwar mit Warp-Geschwindkeit, bitte!!!

Warum muessen Amis ueberall

Hallo!

Ja du, genau du! Juhu. Schoen, dass du hier noch liest. Ja, es ist noch mein Blog und mittlerweile sind auch alle Artikel von dem ersten ab wieder lesbar. Ob das Layout so bleibt, bleibt fraglich, aber eher unwahrscheinlich.

Also, bis bald, wenn ich von New Haven, Danbury und Nic’s und meinem wunderschoenen zweiten Wochenende erzaehle🙂

aus unserem Hotel in der 51sten

gestern stand ich also ploetzlich in der Grand Central Station – und mit einem Schlag ist mir nach 3 Wochen bewusst geworden, dass ich wirklich da bin.

Aber ich moechte euch auch nicht vorenthalten, was ich gestern im Zug geschrieben habe:

__________________________________

Liebe Lesende, oder wie Brisko Schneider sagen wuerde, liebe Liebende!

Ich sitze gerade in der Metro North nach New York und finde endlich die noetige Zeit, euch von meinen ersten 3 Wochen zu berichten.

Zuerst: Mein Laptop macht nicht mehr das, was ich will, weswegen jetzt ein kleines Netbook auf meinem Schoss liegt. Ist fuer den Fall ganz praktisch, aber trotzdem aergerlich… Aber der HP Mini ist schon ein feines Teil. Nur Klein halt😉 Aber das war ja der Sinn dahinter.

Auf mein Arbeitsrechner laeuft alles ueber einen Proxy und ich wollt mir Firefox installieren, deswegen hab ich mich bei einem IT-Kollegen, den meine Lab-Wissenschaflterin kennt, nach den Einstellungen erkundigt  und wir haben uns eben auch über Laptops und Netbooks unterhalten. Er hat mir dann die Einstellungen gemailt und gefragt, ob’s geklappt hat. Ich hab ihm dann vom HP Mini geschrieben und dass es total geschickt ist, nur halt kein CD/DVD Laufwerk dabei ist. 15 Min spaeter steht Jon bei mir im Buero, mit einem externen Laufwerk, das so rumlag, er hat’s nicht mehr gebraucht, hat’s neu Kollegen gegeben und der braucht es jetzt auch nicht mehr. Ich soll es mal behalten, bis ich wieder gehe.
Wo gibt’s denn so was???

Lab-Wissenschaftlerin? Ja. Hier sind es keine technischen Assistenten, wie bei uns, mit Ausbildung, hier sind es alles Bacherlor oder Master. Oder PhD, die dann aber auch als PhD und nicht als Scientist bezeichnet werden.

Mein Lab (bestehend aus unserer Scientist D., meinem Betreuer und mir) ist super, das Klima ist sehr angenehm. In den gleichen Raeumlichkeiten ist noch ein zweites Lab, auf von einem Deutschen geleitet. Mit ihm und seiner Scientist verstehe ich mich auch super, seine zweite Scientist kommt uebernaechste Woche aus dem Mutterschutz wieder. Ich bin gespannt. Bis jetzt ist unsere Atmosphaere aber wirklich sehr schoen! Ich bin gern dort.

Nebenan arbeitet noch eine in der Schweiz (franzoesische) geborene Iranerin, die erst in der Schweiz war, dann im Iran, dann wieder in der Schweiz und zu guter letzt in Canada studiert hat. Wir gehen ab und zu zusammen essen.

Seit meine 2.Tag bin ich stolze Besitzerin eines BI-bagdes, den ich, wie in BiCi auch schon, von der Hose baumeln hab. Oh, um von Hosen zu sprechen. Die Kleiderordnung.

Ihr werdet es nicht glauben, aber Montags bis Freitags trage ich weder Jeans noch Sneakers oder aehnliches. Irgendwie macht es sogar auch Spass, sich da ein bisschen aufzudröseln, fuer die Arbeit. Meine Gastschwester ist recht erfolgreich im Marketing tätig, sie geht also jeden Morgen im Kostuem aus dem Haus und wir stoekeln gemeinsam durch die Wohnung.
Das BI Gelaende ist recht gross, es gibt 4 Hauptgebaeudekomplexe, die quasi auf 4 verschiedenen Huegeln liegen. Dazwischen sind die Strassen und Wald und Joggingwege fuer die Mitarbeiter (ich war auch schon in der Sonne spazieren). Das alles ist das umzäunt und ist das BI gelaende. Auf dem Gelaende faehrt ein kleiner Mitarbeiterbus zwischen den verschiedenen Gebaeuden im Rundkurs (18min), sehr lustig. Das Gefaehrt nennt sich “Folkswagon”. Um von Folkswagon zu sprechen, in der amerikanischen VW-Werbung steht ganz zum Schluss auf deutsch irgendwas von “Das Auto” oder “Was ein Auto”. Lustig, oder?

An meinem ersten Wochenende hat mich meine Gastschwester mit nach New Haven genommen, da war das NSHMBA Kick-off (national Association of hispanic MBAs, sie ist Brasilianerin – und MBA). In Yale. Sehr cool. Auch wieder sehr schnieke.
Dabei war noch ihr “kleiner Bruder“. Nach dem Kick-off waren wir mit den Hunden am Strand (der Bruder hat nen kleinen Cocker Spaniel namens Malakay, der zwar kurze Stummelbeinchen hat, aber überraschend gut mit unserem BullDozer mithalten kann). War ein herrlicher Tag “in the 60s” (= um die 60 Grad Fahrenheit, das sind etwa 15 Grad Celsius) – die Sonne war aber so heiß, dass man locker im T-Shirt am Strand spazieren gehen konnte… wenn man in Betracht zieht, dass wir am Tag nach meiner Ankunft (=6 Tage vorher) Schneesturm mit 20cm liegengebliebenen Neuschnee hatten.
Fuer dieses Wochenende sind auch wieder 60s angesagt, aber im Moment schneits *grummel*. Ich will FRUEHLING!

Nach dem Strand waren wir im Museum of British Art in New Haven, da ist gerade eine Darwinausstellung, die ich mich natürlich nicht entgehen lassen konnte. Es hingen auch ein paar “bekanntere” Originalbilder, bzw. von bekannteren Malern, wie Cezanne und Monet. Irgendwo in der Gegend soll es eine Ausstellung mit Bildern von Dali geben, da muss ich auch unbedingt hin! Danach noch den Campus von Yale inspiziert… man, was fuer eine Uni. Naja, kostet ja auch gut Geld…

Und nach einem leckeren spanischen Essen, wovon ich die Haelfte nicht verstanden hab, weil sie portugiesisch gesprochen und bestellt haben J waren wir in der Oper von Yale. Zugunsten der Krebsforschung der Uni Yale und des Krankenhauses wurde eine “Best of Opera” Abend veranstaltet, ein Tenor, ein Baritone, eine fantastische Sopran (die waren alle so kurz vor 30 oder so… und das Maedel hat echt alle vom Hocker gesungen. Und hat den “beruehmten Tenor”, der eindeutig zu lange im Sonnenstudio war, um seinem italienisch klingenden Kuenstlernamen gerecht zu werden, komplett in den Schatten gestellt. Die war einfach Hammer gut!!), ein Pianist und eine Violonoistin. Ich bin nicht so der Fan von Oper, ich mag eher Musicals und habe mit Nic gewitzelt, dass Oper so einmal alle 10 Jahre geht (wir waren mit 18 mit der Schule und dann hat er mich letztes Jahr zur Premiere von “Boccacio” an der Staatsoper in Muenchen eingeladen) jetzt war ich 08/09 schon 2mal. Aber das “Best of” war trotzdem (wie auch Boccacio, das mehr von Operette als klassischer Oper hatte) schoen und bestimmt keine vergeudete Zeit. Am Besten hat mir die Arie der Sopran aus Carmen gefallen, ich schau zu Hause den Titel nach und schreib ihn noch nachträglich drunter.

Letztes Wochenende war ruhiger, ich hatte einen Platten am Auto, das war natürlich genau nachdem die Vermietung schon zu hatte, dann ist mein Laptop so langsam über den Jordan und ich hab den unteren Stock geflutet (also unser Haus ist quasi 2-stockig, unten geht’s in den Garten, in die Garage von Rita, da sind Waschmaschinen, ein Kamin (sehr schoen, wenn’s draußen schneit), mein Bad und ein grosser Aufenthaltsraum mit Fernseher. Oben ist die Wohnzimmer-Esszimmer-Kuechenkombi, mit grossem Fernseher und Esstisch (man beachte bitte die Reihenfolge der Nennung), unsere beiden Zimmer – ihres mit Fernseher, ihr Bad und ihr Arbeitszimmer – mit Fernseher. Um das mal erwähnt zu lassen. Und das war’s auch schon, aber fuer uns 4 ist das gut. Hat was von einem Chalet)
Naja, auf jeden Fall mein Klo verstopf und zufällig hat sich gleichzeitig die Spuelung aufgehängt, d.h. es ist immer mehr Wasser nachgelaufen. Rest bitte bildlich ausmalen.

Unser Nachbar John hat uns geholfen, mit Nasssauger und Luftentfeuchter. Dafuer gab’s am Di, dem ersten richtig schoenen Tag abgesehen von dem Samstag in New Haven, ein Dankeschoen BBQ.

So, in 6 Stunden landet Nic in Newark, und wir verbringen unser Wochenende in der Stadt. Es soll grad ne super Ausstellung im Guggenheim geben, und eigentlich will ich überall hin (Central Park, MoMA [Museum of Modern Art] Met [Metropolitan Museaum] und natürlich das Museum of Natural History, wo sie die Dinos ausstellen. Dann möcht ich ein Show am Broadway sehen und und und, Ich fuerchte, ein Wochenende ist einfach zu kurz). Naechstes Wochenende geht’s dann auf nach Washington DC, da beginnt nämlich das jaehrliche Fest zur Kirschbaumbluete – irgendein Praesident hat in einem grossen Umkreis rund um das Capitol Kirschbaeume gepflanzt, die eben jetzt dann bluehen sollten (ich hoff, da schneits nicht). Und das muessen wir sehen. DC ist übrigens etwa 3,5 Stunden weg… also quasi nichts.

Hach, ich freu mich!

Meine Lieben, trotz der ganzen aufregenden News kann ich euch versichern, dass ich euch vermisse. Ich wird da jetzt nicht viel drum rum schreiben, aber in Connecticut sind die Menschen sehr verschlossen, erst Recht auf der Arbeit und Leute kennenlernen ist sehr, sehr schwer. Deshalb vermisse ich euch umso mehr. Nein, keine neuen Freunde😉

So, aber dafür bin ich nicht mehr vom Internet (und damit von euch) abgeschnitten und Skype funktioniert. Da wir hier schon Daylightsaving haben (=Sommerzeit) sind wir, bis ihr naechstes Wochenende die Uhren umstellt, im Moment 5 Stunden auseinander. Ich komm meist so gegen 7 von der Arbeit heim, ist also spaet. Aber uebernaechstes Wochenende sollte ich mal zu passablen Zeiten daheim sein.

Knuddl euch dolle!

So, the next Station ist Grand Central, d.h. ich bin bald da und entlang der Strecke winden sich so langsam die Vororte von NYC, die Haeuser werden etwas groesser und die Strassen bekommen mehr Spuren… achja, Autofahren koennen die Amis ja mal gar nicht. Die fahren alle viel zu schnell, auf einer 3-spurigen Autobahn wird man auf allen Seiten überholt. Dann ist die Beschilderung echt das letzte und die Fahrspuren erst recht (in der Stadt ist es oft so, dass bestimmt Spuren abbiegen muessen, das wird aber nicht wirklich früh angekündigt und Pfeile auf dem Boden sind eher selten, da stehen dann kleine Schildchen rechts am Rand, schon praktisch, wenn das 10m vor der Ampel ist und ein megaoschi-Truck vor einem faehrt😉 Aber Klein-Katie gewoehnt sich an alles… und mittlerweile kann ich spurwechseln wie ein alter Hase und Grossmeister!! Gaspedal druecken und rueber, anders geht es hier manchmal einfach nicht.

Das noch dazu. Fieldreport von NYC und spaeter dann DC folgt. Lasst euch noch mal druecken.

Ich fahr gerade über den Hudson und bewundere die Wolkenkratzer von New York. Klein Katie in der grossen Stadt. Mit diesem Bild verabschiede ich mich fuer heute von euch!

Wenn ich nicht hier bin…

… bin ich in Amerika.

Ja, die Sonne schein gerade, aber mit Sonnendeck ist nichts.

Ich weiss, ihr wollt alles wissen, von meinem Zimmer, meiner Gast“familie“ (bestehend aus der 37-jaehrigen Besitzerin des Hauses, die somit mehr „Gastschwester“ als Gastmutter ist) mit Hunden, von meinem MoepMoep, von dem Weg zur Arbeit, von meinen Kollegen, wie es so ist, hier her zu fahren und Rehe einen morgens begruessen und abends verabschieden (ehrlich!!), von New Haven und Yale, dem Strand, dem Schneesturm, und und und. Und ich will euch das alles auch erzaehlen,

aber: Mein Laptop spackt (wie viele von euch wissen, wurd erwartet, dass er so langsam die Reise ueber den Jordan antritt, aber ich hoffe immernoch!!)! Er geht immer mal wieder aus, dann geht er mal wieder nicht an, etc. Ich vermute, es ist der Harddrive, was ich dieses WE mal ueberpruefen werde. Sobald sich hier also alles etwas beruhigt und ich  wirklich da bin, erfahrt ihr die interessantesten Dinge hier.

Danke, dass ihr an mich denkt und einige sich regelmaessig melden🙂

Abschliessend noch ein Musiktipp: Chapeau Claque: „Reykjavik“

Denk an euch!

Ich danke allen – Teil2

Diesmal aber nur den „Guten„. Welche, die mir Berge in den Weg stellen kann ich gerade nicht brauchen, das mache ich schon selbst, danke!

Welche, die mir die nächste Zeit nicht zutrauen  kann ich gerade nicht brauchen, das mache ich zum Teil schon selbst, danke!

Ich danke also denen, die mich an die Hand nehmen und ein Stück vom Berg Begleiten, die mir ein bisschen Wind in die Segel pusten (und da das gerade wirklich viele machen kommt da  Wind zusammen), die mir Flügel verleihen (manchmal einfach nur, weil sie da sind, manchmal, weil sie ganz spezielle Dinge sagen und immer, weil sie ganz Besonders sind!) und hinter mir Stehen. Ich glaube, wenn ich mich umdrehe, sehe ich eine Wand in meinem Rücken… keine, die mir die Fluchtmöglichkeit nimmt sondern eine, die mir den Rücken Freihält!

Danke!

Und ich möchte mich bei allen Entschuldigen, die sich die letzten Tage gesorgt haben, die Versenkung gesucht haben, in die ich getaucht bin und sich gefragt haben, was hier eigentlich los ist.

Ich habe das mit mir ja schon durchgemacht… ihr nicht… Entschuldigt bitte, wenn ich euch besorgt gemacht und verwirrt habe!

10:11:51:30

Spending my Time

Hallo ihr Lieben,

Es ist Samstag Morgen, ich bin ohne Wecker um viertel nach Acht aufgewacht (normale Aufstehenszeit während der ersten 4 Wochen meines Praktikums).

Montag beginnt meine Vorletzte Woche, beide Wochen sind (wegen Karfreitag und Ostermontag) nur 4 Tage lang und dann habe ich den nächsten Schritt geschafft.

Gestern Abend war ich noch mit K., meiner Betreuerin, ein Bier im Salzbuechsle trinken, quasi Feierabend (naja, alle die da waren sind um zwischen 3 und 5 gegangen, wir haben bis 7 gearbeitet…). Super Abend.

Was war noch? Ich habe endlich mein BoehringerProtokoll abgehakt (also es lag ja an mir, dass es so lange geadauert hat)- echt supi. Dazu muss ich noch einen Vortrag im der zugehörigen Arbeitsgruppe an der Uni (AG Wendel, Pharmakologie) halten, den hab ich jetzt auch ins Rollen gebracht.

Dann wartet Walker auf sein Protokoll für Immunologie (01.04 ist Erstabgabetermin, lieg also noch in der Zeit)… das wird dieses Wochenende mal ins Rollen gebracht und irgendwie läuft es wohl rund. Und jetzt, viertel vor Neun, weiß ich gar nicht, womit ich anfangen soll, joggen gehen? Protokoll? Wohnung putzen? etc.

Achja, für die Nichtbiologen:

Ein Protokoll schreiben. Für die 6 Wochen Vertiefungskurs, die man macht, muss man noch etwas Schriftliches dazureichen, als Beweis (neben den beiden Vorträgen während dem Kurs), dass man das Thema im allgemeinen und das Projekt an dem man geforscht hat verstanden hat. So eine Art „Hausarbeit“, nur heißt es eben Protokoll.

Was ist das? Es geht los mit einer generellen Einleitung über das Thema,  da sollte man dann auch noch zeigen, dass man Sekundärliteratur gelesen hat (also ein paar Publikation zu dem Thema… Also Artikel in biologischen Fachzeitschriften, so wie Nature, Science, Cell, Journal of Immunology, Journal of Pharmacology, usw.)

Von Hanna und Marc’s Abschiedsparty-Einladung:

 

„I choose to go….not because [it is] easy. But because [it is] hard, because that goal 
will serve the measure and organize the best of our energies and skills, because that 
challenge is one that we are willing to accept, one we are unwilling to postpone, and one 
which we intend to win“
John F. Kennedy

♫♪♫♪♫♪♫♪♫♪♫♪

Hallo liebe Welt,

schon lang gab es keinen Lernphase-Artikel mehr und wenn ich mich in letzter Zeit mit etwas gequält hab, dann waren es Vorträge und Protokolle und Versuche, die bis in den Abend gingen.

Und jetzt sitz ich hier und denke an die gute alte Lernzeit mit Hanna und Nicole zurück. An „morgens um 8 in meiner ZweitWG sitzen und sich gegenseitig quälen, bis es im Hirn ist“. Gut, dazu wär es jetzt wohl noch ein bisschen zu früh, aber sich hier alleine an den Schreibtisch zu setzen ist doch was ganz anderes.

Und so sende ich euch einfach von meinem Sofa aus (ja, mein Laptop hat auf dem Schreibtisch keinen Platz mehr, da liegt ein Berg Powerpoints über die Vorlesung, zwei Skripte (ein drittes liegt am Boden, aber 4 Sachen gleichzeitig durchsehen geht auch gar nicht) – weswegen der auf’s Sofa umziehen durft) liebe Lerngrüße.

Achja, der Betreff. Wie immer, wenn ich stoisch etwas rausschreibe (so auch bei Protokollen, Vorträgen, Skripten Zusammenfassen, etc) läuft hier Musik, die meinen Kopf davon abhalten soll, zu sehr abzuschweifen.

Im Moment ist es wieder der grandiose Ludovico Einaudi (danke, Magda!). Der hat schon meinen letzten Vortrag gerettet und ich freu mich einfach nur drauf, heute mit seinen Werken im Ohr alles mögliche über Transport und Ionenkanäle auf viel zu kleine Karteikärtchen zu schreiben.

Und jetzt müsste auch so langsam der Kaffee durch sein… so long, so long, so long. And thanx for all the fish!

Regenschirme

Nur ein ganz kurzer Artikel über ein, vom Text her und auch von der Melodie, wirklich beeindruckendes Lied.

Nur weil ich wirklich eine der Vorreiterinnen und Lautesten war, die lange darauf beharrt hat, dass das Lied einfach Crap ist. Ist es nicht.

Zumindest nicht in der Acoustic Version von Mandy Moore, Marie Digby und nicht mal in der Acoustic Version von Rihanna (wobei die Version auch nicht das nonplusultra ist).

Nur die Version, die im Radio lief war – in meinen Augen – wirklich Mist. Aber der Text ist absolut beeindruckend.

Ich hab mich in dem Lied geirrt und wollte das hiermit klarstellen. Just my 2 cent!

Neue Frau in meinem Leben ;)

Sie ist jetzt 9 Wochen alt und ein absoluter Traum! Seht selbst, knuffig, verspielt, wollig. Hach, ist sie nicht süß?

Shakira (eigentlich Bakira… aber das Argument mit dem hübschen Gesicht ist schon wahr…), du Knuffel, alles Gute für deine Vorderläufe und schönes Großwerden!! Wenn wir uns nächstes Mal wiedersehen, bist du ausgewachsen und bestimmt riesig.

Ich danke allen

Ich danke allen, die meine Träume belächelt haben […]. Sie haben meine Phantasie beflügelt!
Ich danke allen, die mich belogen, verleumdet und denunziert haben. Sie haben mir die unglaubliche Kraft der Wahrheit gezeigt!
Ich danke allen, die nicht an mich geglaubt haben. Sie haben mir zugemutet Berge zu versetzen!
Ich danke allen, die mich physisch und psychisch verletzt haben. Sie haben mich gelehrt, in Schmerz und Tränen zu wachsen!
Vor allem aber danke ich all jenen, die mich lieben, so wie ich bin; die nicht versuchen, mir ihren Stempel aufzudrücken.
Sie geben mir die Kraft das Leben zu genießen … !

[Sven Landskron]

Danke euch allen, wie auch immer ihr alle heißen mögt, wo auch immer ihr gerade sein mögt, in welche der oben genannten Kategorien ihr auch fallt.

Vor allem aber danke ich all Jenen, die gerade da sind! Von München aus, von Konstanz, von Salt Lake City, von zu Hause (WaKi und Obersulm), von Berlin am Telefon, per Skype/ICQ, per SMS, per eMail, per Post (es war Zauberschön…), über Treffen, über Besuche, über jedes Lächeln, jedes Wort, jede Geste und jede Umarmung. Danke, dass ihr mir die Kraft gebt, das Leben zu genießen!

2Haken

gab’s heute an meiner BucketList.

Haken1: Einmal Theater in Konstanz. Gut, ich war 2mal im TmbH, aber ich meinte eben Stadttheater.

Also waren Kim und ich, die beiden Kulturhelden *lol* heute Abend im Spiegeldingsens, Schrotthaus, wie auch immer das Teil heißt, eine Absplitterung des Stadttheaters (Kim, korrigier mich bitte😉 ) und haben todesmutig „Die Sterntagebücher. Aus den Erinnerungen Ijon Tichys. Nach Stanislaw LEM“ angesehen.

Bevor ich das „Stück“ nun auseinandernehme sollte ich dazu erwähnen, dass einer der drei (!!!) Darsteller krank war und deshalb das jetztige Trio  (mit Ersatzdarsteller) nur 3 Tage geprobt hatte.

Das hat man dann auch nicht zu knapp gemerkt, und damit meine ich nicht nur das Ablesen des Textes von Kärtchen (warum die anderen beiden das getan haben, bleibt schleierhaft…)

Bleibt zu Erwähnen: Der Ersatzmann hatte was von John Travolta und war mit Abstand der beste Darsteller… die anderen beiden waren einfach nur schlecht. Zu dem Stück zu sagen bleibt: Warum das Theater nicht einfach die Vorstellungen abgesagt hat ist mir ein Rätsel (okay, die paar Kröten einsacken, gut, aber ich würde da so schnell auch nicht wieder hingehen, ehrlich), aber Kim hat es schön treffend festgestellt:

Das Stück war einfach so ‚avantgarde‘, dass wir es gar nicht verstehen konnten!!

Es ging übrigens 45 min… wovon etwa 15min lang aus dem Buch vorgelesen wurde. Und der Rest eben von Kärtchen abgelesen… Kim und ich dachte, es wär Pause (und wollten uns schon gegenseitig fragen, ob wir nicht gehen wollen)… nein, schwupps, haben sich die Drei jeder ne Zigarette angesteckt und Licht aus… avantgarde…

Für Nic: es WAR schlechter als Woyzeck. Ehrlich!

Oder es war eben schlecht. Das Theater bekommt noch zwei Mails und ich bin gespannt, was sie antworten werden.

Achja, von den ermäßigten 5,50€ (eigentlich 10,-) war es etwa 50ct Wert (wenn man davon ausgeht, dass die einem kein Geld dafür zahlen, dass man sich was anschaut… sonst sähe die Bilanz rot aus), dass der John-Travolta-Verschnitt eine rote kinnlange Perücke auf hatte, die er irgendwann verkehrtherum aufgesetzt hat…

Und der Witz des Abends. Von der Frau erzählt:

„Sitzt ein Ehepaar vor dem Fernseher und schaut die Mondmission, Start einer Rakete. Meint sie: „Na, so eine Rakete hat ja schon was phallisches, oder?“ Meint er: „In einem Loch kann man auch schlecht zum Mond fliegen“.“

Da die Schauspieler sich aber während des Erzählens tierischst verkrümelt haben, vor Lachen, war auch das gar nicht mehr so cool, wie es hätte sein können.

Zweiter Haken. Ich fahre gerne Bus. Wirklich. Wer mich hier kennt, weiß, dass ich ab und an einfach so Bus fahr… mal was Lesen, oder Musik hören. Auf der Liste stand nun seit 2 Jahren „einmal mit der Kirche um’s Dorf nach Hause fahren“. Mein Bus hieß heute 4/13… er hat mich vom Sternenplatz in 42 (statt12) Minuten nach Hause gebracht, mit Abstecher zur Fähre, Mainau, Litzelstetten, Dingelsdorf, Wallhausen und Dettingen.

I DID IT!!

Achterbahn

Liebe Leser und Freunde und liebe Familie,

es gibt kaum Worte, dir mir im Moment einfallen würden, um alles zu beschreiben, was hier passiert. Ich persönlich finde gar keine.

Doch Stephenie Meyer macht es mir leichter und nimmt mir die Wortsuche ab und ich zitiere sie, dankbar für diese Worte:

„When life offers you a dream so far beyond any of your expectations…“

(„Wenn das Leben dir einen Traum anbietet, der so sehr alle deine Erwartungen übertrifft…“)

Sprachlose Grüße aus Konstanz

Hello World,

this is me.

Life should be: Fun for everyone!

(Belle Perez)

Lange war es still und arg viel lauter also so wird es in den letzten Wochen des Jahres wohl auch nicht mehr.

Die Filmseite könnte ich mal aktualisieren…

Aber was genau ist sein München passiert? Ich wurschtle und wurschtle und wurschtle, an einem Vortrag, einer Prüfung und meiner Diplomstelle (+Visum) – und sobald irgendwas spruchreifes dabei ist, wird es hier stehen.

Nebenbei mach ich nen HiWi (und wurschtle und wurschtle und wurschtle) bei Janni und lernen die letzten Methoden meines Studiums (french press, olé olé).

Ganz bald, sobald das gewurschtle hier ein Ende hat und ich endlich einfach nur lerne, wird es wieder lauter.

Bis dahin grüß ich euch mit Christina:

„Lebe lauter. Lass uns schreien. Lebe lauter, du brauchst nicht perfekt zu sein. Lebe lauter, wie du dich fühlst. Lebe lauter, leb nur so wie du es willst“

Changes…

Hallo Zurück. Ich bin wieder, wo das ganze Bloggen hier begonnen hat… in München.

Veränderungen bestimmen wohl alles im Leben, richtig? Mein Chaosleben durchläuft gerade viele Veränderungen, von Zweien möcht ich euch erzählen, einer Guten und einer Schlechten.

Zuerst die Gute. Schöne. Tolle. Herausragende. Der langersehnte 23.09 ist tatsächlich eingetreten und Punkt 13:00 kam ich am Münchner Franz Josef Strauß Flughafen, in einem schwarzen Kleidchen (muss ich erwähnen, dass es extrem kalt war und ich mir tierisch einen abgefroren hab?? Die Erkältung hat schon gewunken.) und konnte Schatz nach langen 4 Monaten wieder begrüßen. Seit Dienstag sind wir damit beschäftigt, uns wieder aneinander zu gewöhnen, an die Nähe zu gewöhnen und neu kennenzulernen, wer wo wie anders geworden ist. Ganz schön komisch, wenn einem da der Mensch, der einen am Besten kennt gegenüber steht und man sich seit 7 Jahren in- und auswendig kennt und sich dann trotzdem neu kennenlernen muss. Aber irgendwie auch spannend. Und schön.

Schatten. Schatten, die in unser Leben fallen sind ein sicheres Zeichen dafür, dass irgendwo ein Licht ist, das zu suchen es lohnt.

Die nicht so gute Veränderung.

Es tut immer weh, mitzubekommen, wie Menschen, die einem sehr wichtig sind, lieb sind, unersetzlich sind, unglücklich sind. In den letzten Monaten war das der Fall und eins hat zum Anderen geführt und Hanna und Marc brechen auf. Auf, nach Amerika. Auf, in ein besseres Leben. Auf bis jetzt unbestimmte Zeit… wer weiß, für immer??

Ich freu mich für die beiden und ich wünsche ihnen nur das Beste und ich hoffe, dass alles besser wird. Das alles toll wird und sie dort glücklich werden. Sind. Bleiben. Aber es ist nicht leicht und es schmerzt auch ein bisschen.

Aber Schatten sind eben, sowohl für die Beiden, als auch für mich (und die Anderen *wink*) ein sicheres Zeichen…

Nach einem tränenreichen Abschied letzte Woche („this lack of selfcontrol I fear is neverending“… die Selbstkontrolle *lach* damit war nicht viel, am Dienstag vergangener Woche…) gehen nun also vier wundervolle Jahre einem unvergesslichen Ende entgegen und bilden (nicht nur im Bezug auf Hanna und Marc, sondern im Gesamtbild, auf alles und Alle bezogen) einen wunderschönen Abschnitt in meinem Leben und garantiert ein Kapitel in meinem Lebensbuch, dass ich immer und immer wieder gerne Lesen werde.

Und es beginnt ein Neues. Ich blättere um und beginne zu Schreiben. Ihr werdet auch von diesem Kapitel wieder einiges erfahren. Und wir sollten uns gemeinsam darauf freuen.

Seid gegrüßt.

Ger -> Aus

„I’m miles from where you are,
I lay down on the cold ground
I, I pray that something picks me up
And sets me down in your warm arms

After I have travelled so far
We’d set the fire to the third bar
We’d share each other like an island
Until exhausted, close our eyelids
And dreaming, pick up from
The last place we left off“

[Snow Patrol feat. Martha Wainwright: „Set the fire to the third bar“]

Wenn man dann mal wieder…

…Zeit hat. Dann schreibt man hier und plötzlich schaut keiner mehr vorbei, weil niemand mit irgendeinem Eintrag rechnet.🙂

Meine erste freie Woche ohne Uni ist recht ausgefüllt, tagsüber Lernen, weil ich ja Freitag noch eine Klausur schreibe, Abends dann Rollenspiel (Manu’s Mönch, Bran, ist gestern erfolgreich gestorben)/ Freunde treffen, Kino (X-Files2: I want to believe *yay*) etc.

Hier nur ein kurzer Post, es gibt neues in Sachen Bücher, Musik und Filme… achja, und das Buch, das ich als erstes in Australien gelesen hab fällt mir nicht mehr ein… ich muss mal nachschauen, wie das hieß.

Genießt die Sonne!

PS: Ihr seht am Kalender, die helleren Daten sind die, an denen ich einen Post veröffentlich hab… falls ihr nicht suchen wollt🙂

One step–

Heute war der letzte Tag meines letzten Kurses.

4 Jahre.

Neben den ersten 4 Vordiplomssemestern, einem wundervollen 5 Semester habe ich nun die 4 Vertiefungskurse hinter mich gebracht (Evolution, Pharmakologie, Immunologie und Mikrobiologie).

Was kommt? Nächste Woche die Pharmakologieklausur, so schnell wie möglich mein Pharma-Literaturvortrag. Diplomprüfung. Diplomarbeit.

Was bleibt noch?

„Ich will sagen:

So soll es sein,
so kann es bleiben.
So hab‘ ich es mir gewünscht.
Alles passt perfekt zusammen,
weil endlich alles stimmt.

So soll es sein,
so kann es bleiben.
Genauso ist es gut.
Alles passt perfekt zusammen,
weil endlich alles in mir ruht.“
[Ich und Ich, „So soll es bleiben“]

Aus den Lautsprechern läuft eine Mischung aus „Only hope“, „Baker Street“, „Joining you“ und „Utopia“…

„we would stay and respond and expand and include and allow and forgive and
enjoy and evolve and discern and inquire and accept and admit and divulge and
open and reach out and speak up“
[Alanis Morrissette, „Utopia“]

Was sonst noch war…

Lang, Lang ist der letzte Eintrag her. Da bin ich wieder.

Kurz vor dem Ende meines letzten Kurses…

Was noch so war. Eine Paperpräsentation, fantastischer Weise am 27.06, aber immerhin konnte ich dann darauf gut feiern, es war ja vorbei.

Offizielle Party (die nicht als Geburtstagsparty ausgeschrieben war, aber wegen des Anlasses trotzdem viele da waren) war dann also am 28.06 (nachdem ich am 27.06 noch Besuch bekommen hab🙂 ).

Zu der Party: Danke an alle, die Essen/Trinken mitgebracht haben. Ich hatte einen wirklich schönen Grillabend, ich hoffe, ihr auch!

Danke für alle großen und kleinen Wünsche, alle Geschenke und alle Zeit, die ihr mit mir verbracht habt.

Dann gab es noch das mittelalterliche Spectaculum in Singen, ein toller Mittelaltermarkt, BasketBall mit Hanna, Marc und Thorsten, Bergfest des Vertiefungskurses, Magda’s Geburtstagsfeier, Kulturnacht in Konstanz und eine Grenzerfahrung.

„Am Limit“. So könnte man meinen 12.07 bezeichnen. Ich will gar nicht groß drum rum reden.

5 Stunden 1200 Höhenmeter hoch, 3 Stunden 1200 Höhenmeter runter. Am Stück. Nass bis auf die Unterhose, mit meiner nicht-vorhandenen Kondition.

Ich bin stolz wie Oskar, dass ich es da hoch geschafft hab. Das ganze war vom Unisport aus, auf den „Silberen“ in den Glarener Alpen. Hanna und Marc waren dabei, ein Guide und 3 andere. Achja, und ich😉

We did it!

Und nu hab ich Muskelkater bis sonst wo hin, hab aber nach Australien eine neuerliche Grenze kennengelernt, bzw. eher überschritten… hätte ich gewusst, was kommt, hätt ich es nicht probiert, weil ich mir sicher gewesen wär, es nicht zu schaffen…

So hab ich es geschafft… und jetzt will ich 2 Wochen in die schottischen Highlands, zum Wandern.

Mit diesen Worten schließe ich, denn nun wartet eine Abschlusspräsentation für meinen LETZEN Unikurs… danach folgt noch eine kleine Klausur und ein Vortrag… 4 Jahre, die rückblickend viel zu schnell vergangen sind…

Geocaching: I’m loving it!

Nur kurz die finale Bilanz des Sonntags:

[2 gefundene Caches, 1 nicht gefundener]

Über 80 Schnakenstiche. Nein, das ist keine geschätzte Zahl. Und nein, ich übertreibe nicht. Ich habe tatsächlich spaßeshalber grade gezählt…

Hanna und ich dürften dann zusammen um die 160 haben (wenn man von einer Gleichverteilung der Schnaken ausgeht, wobei ich die Dinger echt magisch anzieh und Hanna Autan aufgefrischt hatte… was heißt, sie hat vielleicht „nur 60“ *grins*).

Brombeerhecken und Ameisen gab’s auch. Nachdem es letzten WE eine Eisenstange gab, die ich gesehen hab, aber trotzdem dagegengerannt bin, gab’s gestern noch Äste für die Arme… *lach*

Achja, nur so nebenbei erwähnt: es war wieder fantastisch und ich will es wieder machen. *grins*

Shalalalaaaaaaaa (die Zweite….)

WM-Feeling in der Hafenhalle. Vor zwei Jahren wurde dort zur Weltmeisterschaft angefeuert und nach einer leicht enttäuschenden Gruppenphase hat Deutschland heute kräftig aufgedreht und ist zurecht ins Halbfinale eingezogen.

Es war ein Fest und der Hafen hat getobt!! Das Zelt stand Kopf und schon zu der Hymne hat sich eine leichte Gänsehaut ausgebildet.

Nur zur Erinnerung an 2006:

!HIER KLICKEN!

Und nun heißt es für nächsten Mittwoch gegen die Türkei oder Kroatien „Daumen drücken“

I’ve still got…

… sand in my shoes and I can’t shake the thougt of you…

2 (5) weeks away feels like the whole world should have changed but I’m home now, and things still look the same.

I think I’ll leave it ‚til tomorrow to unpack(schon getan), try to forget for one more night that I’m back in my flat on the road where the cars never stop going through the night(naja…KN?)… in a life where I can’t watch the sunset (ich hab von ca 20 Sonnenuntergängen Bilder… an zig verschiedenen Stränden).

I don’t have time. Take all my time.  (Dido „Sand in my Shoes“)

Ich bin wieder hier. Ich vermisse Nic. Ich vermisse auch Australien, Sonnenuntergänge… aber ich bin hier:

HANNA!!!

Als ich vorhin in mein Zimmer gekommen bin, hab ich nicht genau gewusst, ob ich lachen oder weinen soll. Soooooo schön! Danke für diesen wundervollen, phänomenalen Willkommensgruss. Ich weiß jetzt, ich bin daheim, hier.

Schade, dass du heute nicht hier sein kannst. Schön, dass du deinen Urlaub hast. Und dass wir uns nächste Woche sehen. Virgin Mobile hat es weder zugelassen, dir, noch Marc, noch eurer Festnetznummer SMS zu verschicken… ich hab aber sooooooooooooooooo fest an dich gedacht. Genieß jede Sekunde. Genauso wie wir jede Sekunde des Sommers genießen werden. Du bist ein wundervoller Mensch!

It’s Broometime

Hello Folks,

als allererstes: DANKE! Nach einer Woche ohne Internet hab ich heute wieder reingeschaut und finde zig Kommentare. DANKE. Es ist wirklich schoen, zu sehen, dass man auch am anderen Ende der Welt nicht vergessen ist.

@Hanna: Gemeinsame Laborzeit? Das waer ja der Hammer…. bitte, bitte, bitte, bitte…

Mein Trip ging Freitag morgen um 3.00 Uhr weiter nach Exmouth, dort war ich eine Nacht (inklusive Fahrrad mieten und 14k Radtour zum Bundegi Beach) mit Anni und haben auch Annemiek und Mark, die Hollaender von Monkey Mia und Coral Bay, sowie Isabel und Patrik, die „schweizer Nachbarn“ von Annemiek und Mark in Coral Bay wiedergetroffen.

Danach ging es zum laengsten Part der Reise. 21h (!!!) im Bus von Exmouth nach Broome. Start> Sa, 21.50 Uhr, Ende> So, 19.00 Uhr. Hier bin ich jetzt wieder „allein“.

Jetzt bin ich also am Ziel meiner Backpackerei angekommen (und haette gerne noch mehr Zeit und Geld und alles um es bis nach Darwin und weiter zur Ostkueste zu schaffen… aber man braucht ja auch einen Grund um zurueckzukommen, nicht wahr). 3000k noerdlich von Perth werde ich heute bei vorhergesagten 35Grad (yeah, ich bin angekommen!!!) an einen der schoensten Straende Australiens (laut Lonely Planet, wobei, denen glaubt man nicht mehr alles) gehen, Cable Beach.

Zuerst geh ich nu aber mal Fruehstueck und mir Broome downtown anschauen. Euch wuensch ich nen schoenen Tag, alle Eindruecke vom Weg werden nachgereicht (steht alles handschriftlich (up to today!) in meinem Reisetagebuch…). Und da gibt es noch so viel zu erzaehlen und so viele Bilder zu zeigen (am Strand von Cervantes, am Strand von Geraldton, am Strand von Monkey Mia, am Strand von Coral Bay, am Strand von Exmouth, im Sonnenuntergang von Geraldton, im Sonnenuntergang von… *lach*- jaja, ich hab auch spannende Bilder=))

Ihr Lieben, schicke euch 35Grad warme Sonnenstrahlen aus Broome, der saisonlosen Stadt im Norden der Westkueste (es gibt quasi nur Regen- und Trockenzeit. Gerade ist Trockenzeit).

@Michael: Bruderherz, ich freu mich auf unser naechstes Telefonat und druecke dir alle Daumen und Zehen fuer das Expose, bzw. was das alles nach sich zieht. Denke fest daran und wuensch mir so sehr fuer dich, dass es einfach so passieren kann, wie du es dir vorstellst und wuenschst!!!

Paradies – Von der Aussenwelt abgeschnitten II

Hallo ihr Lieben,

nur kurz. Ich bin jetzt in Coral Bay, ich werfe nur ein paar Attribute in den Raum:

– Weisser Sand

– Blaues, klares Meerwasser, sehr salzig (man kann sich gut treiben lassen)

– super Hostel (direkt am Strand, 100 m) mit vielen tollen Leuten, gemeinsamen Kochen, an den Strand gehen, etc.

– ein Riff direkt am Strand (und ja! Ich war Schnorcheln!!! Und ich werd es wieder tun. Hier gibt es kleine Riffhaie, Stachelrochen, Schildkroeten, Korallen und ganz viele Fischis(also nix gefaehrliches, ach ja, weit draussen gibt es auch Walhaie, hier wurden 9m Tiere gesichtet). Und weil die Fischis die Menschen gewoehnt sind, springt man ins Wasser, setzt die Brille auf und dann schauen einen schon drei 50cm-Fische an… sehr lustig)

Und dazuhin ist Andrea ja auch hier. Das alles (und dass es hier viel schoener sein soll als Exmouth, wo ich (bzw. wir, weil wir jetzt doch die naechste Tour gemeinsam fahren) danach hinfahre- da braucht man ein Vehikel um an den Strand zu kommen, das Riff ist weit draussen, etc.) hat dazu gefuehrt, dass ich meinen Aufenthalt hier bis Donnerstag verlaengert hab (sonst waer ich gestern gefahren) und Exmouth auf 2 Naechte gekuerzt habe. Planen und Entscheidungen treffen ist ja nicht so mein Ding, aber die Entscheidung fiel mir ziemlich leicht und jede Sekunde hier in Coral Bay freu ich mich mehr… Der Ort ist wirklich der Hammer.

Andrea wird heut 25, wir haben gestern reingefeiert, zu viert am Strand. Als um 0:00 Uhr das Pub geschlossen hat, war auf unserer kleinen Strandparty ploetzlich ca.30 Leute aus allen Laender, ein paar hatten kleine Lautsprecher dabei und wir haben ein bisschen Cat Empire gehoert. War echt super. Da faellt einem auf fast nicht mehr auf, dass man in der Nacht davor nur 3 Stunden geschlafen hat.

Hab Monkey Mia um 6p.m.(=abends) verlassen- nicht ohne noch ein tolles hollaendisches Paerchen kennenzulernen (sind gerade nach Au emigriert, er ist 30, sie 26) , die mich am Abend davor auf ein Bier und am Morgen zum Fruehstueck zu sich eingeladen zu haben. Die sind jetzt auch hier in Coral Bay und heut Abend stell ich das Bier:)- war um 8 in Overlander, dort den Bus gewechselt, um 9 weiter, um 1a.m.(=nachts) dann am naechsten Buswechselpunkt, da eigentlich direkt weiter, aber weil wir auf den Gegenbus warten mussten, der zwei Std Verspaetung hatte also statt um 3 halt um 5 hier angekommen. Und bis das Bett dann bezogen war… Ja, und um halb neun sass ich beim Fruehstueck. Und um halb elf am Strand🙂

Nur um es euch kurz wissen zu lassen, ich hab hier kein Netz. Und ich werd auch in Exmouth kein Netz haben (hier ueberall strahlt nur Telstra, das nationale Telefonunternehmen, das auch alle Telefonzellen stellt und so. Also quasi die Telekom von Australien). Ich bin also per Handy fuer mindestens die naechste Woche nicht zu erreichen. Nur um es euch wissen zu lassen.

Denke feste an euch und freu mich schon, euch die ganzen Bilder zu zeigen. Lasse euch allen auf dem Blog eine Umarmung da.

Ganz viele Gruesse aus dem Paradies in Coral Bay, ich geh jetzt an den Strand (es ist 10, bei euch also 4 Uhr nachts). Habt spaeter einen schoenen Tag. Melde mich wieder…

Von der Aussenwelt abgeschnitten…

Guten Morgen, meine Lieben.

Nach zwei angenehmen Naechten im ruhigen Geraldton, vielen Spaziergaengen am Strand, 8Ball spielen mit dem ultralieben Herbergspapa Hugh und sightseeing ging die Tour ins ueberraschend laute Kalbarri. Dort zwei Naechte verbracht, Straende zu Fuss erkundigt und einen Haufen Spass gehabt (Lindemann Riessling…🙂 ). Gestern Abend/Nacht (keine Angst, ihr bekommt auch noch Details zu Geraldton und Kalbarri) dann weiter nach Monkey Mia. Hier bin ich jetzt in der Dolphin Lodge, bis morgen Abend. Monkey Mia ist keine Stadt, sondern ein „Delphin-Mensch-Interaktions“-Resort… die Delphine kommen hier jeden Morgen freiwillig (das werd ich noch mal abchecken…) an den Strand- und von genau da komm ich grad her, von den Delphinen (seht ihr meine Augen leuchten???- manche von euch wissen, dass ich schon immer Delphine sehen wollt)

Das Resort ist toll,  der Strand sieht einladende aus und da ich mein Reise-Journal auf den neuesten Stand bringen moecht (ich bin sogar recht konsequent!!!), zieht es mich nach dem Fruehstueck da hin.

Morgen Abend geht es dann wieder 2 Stunden durch das absolute Nichts bis zum RoadHouse und von  dort mit dem Greyhound weiter gen Norden (der Sonne entgegen… die steht hier in der suedlichen Hemisphaere mittags naemlich im Norden). Im Bus hab ich zwei Englaenderinnen getroffen, Ruth und Maria, die bestimmt mit mir weiter ziehen (sind beide im Moment in der naechsten-naeheren Stadt, Denham, aber kommen morgen zu den Delphinen). Maria ist 50, hat gerade ihren Mann an den fiesen Krebs verloren (sie wollten dieses Jahr zusammen eine grosse Reise machen, sie macht jetzt Indien und Australien), und ist einfach wahnsinnig nette Gesellschaft. Wir haben immer einen Haufen Spass… und sie erzaehlt Storys von ihrem Trip nach Indien… koennt mich als kringeln.

So, in meine Liste fuer „erstes Mal gesehen“ werden jetzt noch Delphine, Stalagmiten/titen, Thromboliten und Stromatoliten aufgenommen. Ach ja und Pelikane.

Gotta go, hugs& kisses, zeit um, kein geld mehr

ach ja, hab hier kein netz…

Pinnacles Desert / Cervantes

Hallo zurueck,

ich hab wirklich nur ganz kurz, also hier ein kleines Lebenszeichen. Bin seit gestern in Cervantes, sehr ruhig hier. Genau das richtige nach dem lauten Perth. War gestern in der Pinnacles Desert, googelt das mal, ziemlich cool. Morgen geht es weiter nach Geraldton, ich hoffe, dass ich dort eine gute Moeglichkeit habe, ins Internet zu kommen. Die Sterne ueber Cervantes ohne Lichtverseuchung am Strand… ich sag euch… der Hammer!

Hab im Bus Andrea kennengelernt, eine Dipl.Bio aus Berlin, sie ist in der Kresbforschung. Eigentlich waeren wir gerne zusammen weitergezogen, aber ich hatte hier 2 Naechte gebucht und sie ist jetzt schon weg. Dann kam aber eh noch Francsois dazwischen, und Probleme mit Greyhound, weswegen sie jetzt direkt mit Franc nach Coral Bay faehrt, wo wir uns in 10 Tagen oder so dann treffen (ich stoppe noch in Geraldton, Denham/Monkey Mia, ev. Carnarvon und dann erst Coral Bay).

So, noch kurz was an alle Kommentarschreiber, SMSschreiber, Anrufer (Mama🙂 ) und alles: DANKE, dass ihr euch auch hier „um mich kuemmert“. Freu mich drauf, euch die Photos zu zeigen und alles zu erzaehlen. Und euch zu sehen!

@Hanna: Oh, die dritte SMS ist angekommen? Das versteh ich nicht… aber schoen, dass ich dich irgendwie erreichen kann. Ich hab leider nur noch 2 Min, dann geht der Monitor aus. Und SMS hab ich uebrigens keine bekommen…??? Virgin is strange…

PS to @ll: Check out here, Nic’s Photosite:

http://members.fotki.com/quick-nick/

 

Down Under #1 – still in Perth

Hey There,

mein erstes Lebenszeichen. Es wird wohl recht kurz ausfallen, der PC ist wirklich kurz vor’m zusammenbrechen und ich muss noch meine Tour bestaetigen🙂

Aber: Zuerst! Hallo! Mir geht es gut, der Flug war extrem lang und wackelig (Aequator). Erste Nacht im Hotel, zweite im Hostel, dritte in einem DZ im Hostel in Margaret River’s Surfer’s Point (was fuer Wellen!!!).

Das Wochenende haben wir im Sueden verbracht, ich werf nur mal ein paar Namen in den Raum:

Yallingup, Bunbury, Busselton, Maragret River, Prevelly, Lake Cave… es war herrlich, am Sonntag Fruehstueck am Meer (in der Naehe von Prevelly) und Abendessen am Meer (in Bunbury). Perth ist gar nicht so gross (bzw. es wirkt nicht so) aber wirklich ne angenehme Stadt. Was uns aufgefallen ist: hier laufen echt viele Asiaten rum…

Grad eben habe ich meine weitere Tour geplant, Morgen frueh um 9:30 geht es mit dem Greyhound Australia nach Geraldton, also wirklich Richtung Norden. Bis Darwin werde ich es nicht schaffen, aber ab nach Broome. Ob ich bei Nic schlafen kann ist noch nicht sicher, also werd ich mir gleich mal ein Hostel fuer die Nacht suchen, die letzten beiden (Exclusive Backpackers und OneWorldBackpackers) waren echt abgefahren… bin gespannt, was das Dritte bringt. Vielleicht kann ich mich ja mit Nic -der heute seinen ersten Tag hat- zum Dinner treffen, mal sehen. Zuerst brauch ich noch Guthaben, um mich mal bei ihm zu melden. Anrufe in D sind verdammt teuer…

+61435110778

Das sollte meine Nummer sein, k.A. ob man da noch was anderes Vorschreiben muss???

Ihr Lieben, ich schick euch die sonnigesten Gruesse aus der suedlichen Hemisphaere, danke fue die Comments bis jetzt- und Hanna: Hab drei Kaengus gesehen… lagen allem am Strassenrand und haben „geschlafen“… seh es schon kommen, muss wohl am Ende hier in den Zoo um lebendige zu sehen *lach*. Danke, dass du am Mi nochmal angerufen hast, das hat es alles irgendwie besser gemacht *love*.

Noch ganz wichtig: @NJ: WOW!!!! Herzlichen Glueckwunsch! Freu mich so fuer dich… der alte Klaepper hier ist mir zu gefaehrlich, deswegen poste ich jetzt mal nur das und bald folgt mehr- aber bevor ihr gar nichs seht…

Und Suri, schoen, dass du hier her gefunden hast🙂 FReu mich schon drauf, dir von der Reise zu erzaehlen… morgen wird’s Ernst!

PS: Ich hasse Ami-Tastaturen… aber: NO WORRIES!!!

PPS: Ich hab wegen eines Missverstaendnisses Nic’s Rucksack vergessen… zu passend, oder? Hab jetzt meinen 30L, mal sehen was das gibt. So long…

5 vor Flug

So hieß unsere Reisegesellschaft in die Türkei, hab mal den Namen schnell adaptiert

Für meinen letzten Gruß aus Deutschland

Ihr Lieben, gehabt euch wohl und schreibt schön Kommentare🙂

Liebe Grüße aus München, in einer Stunde geht’s zum Flughafen. Ich glaub ja nicht, dass ich 5 Wochen weg bin.

Ging es nach mir

sollten wir viel mehr aufeinander schauen. Wofür es alles zu Geben lohnt, ist ein großer Traum, ein einziger freundlicher Blick macht manchmal wieder alles Gut. Ein guter Freund, neuen Mut.

Denkst du denn da genauso, in etwa so wie ich?
Gehts dir da genauso, wie gehts dir eigentlich?

Ging es nach mir, sollten wir wieder öfter in den Himmel schaun, denn manchmal fehlt es uns schon sehr, an Gelassenheit, an Vertrauen. Die kleinen Dinge machen es schön, auch wenn sie schnell vergehn. Es ist gut Menschen lachen zu sehen.

[Die Sportfreunde Stiller „Denkst du da genauso?“, jede Rechte liegen bei den Sportis, das hier ist nur ein Auszug, Hervorhebungen von mir]

Hanna, danke, dass du heute da warst♥! Wir haben uns viel zu lange nicht gesehen- du hast gefehlt…♥!


Und wenn ich nicht hier bin…

…bin ich auf dem Sonnendeck. Bin ich, bin ich, bin ich. Oder im Solarium. Oder bin ich am Radar.

Und alles was ist dauert 3 Sekunden, eine Sekunde für vorher, eine für nachher und eine für mittendrin.

Musste gerade über die beiden Reaktionen zu meinem Post vom 13.02.08 lachen (der 18:45 Uhr Post). Wie schön, wie weite Kreise man mit dem Sonnendeck ziehen kann😉

Hab Peter Licht in den CD-Player in der Küche getan und jetzt geht’s los. Und Hanna: Bald… denn wenn ich nicht hier bin…

Spending my Time

Hallo ihr Lieben,

Es ist Samstag Morgen, ich bin ohne Wecker um viertel nach Acht aufgewacht (normale Aufstehenszeit während der ersten 4 Wochen meines Praktikums).

Montag beginnt meine Vorletzte Woche, beide Wochen sind (wegen Karfreitag und Ostermontag) nur 4 Tage lang und dann habe ich den nächsten Schritt geschafft.

Gestern Abend war ich noch mit K., meiner Betreuerin, ein Bier im Salzbuechsle trinken, quasi Feierabend (naja, alle die da waren sind um zwischen 3 und 5 gegangen, wir haben bis 7 gearbeitet…). Super Abend.

Was war noch? Ich habe endlich mein BoehringerProtokoll abgehakt (also es lag ja an mir, dass es so lange geadauert hat)- echt supi. Dazu muss ich noch einen Vortrag im der zugehörigen Arbeitsgruppe an der Uni (AG Wendel, Pharmakologie) halten, den hab ich jetzt auch ins Rollen gebracht.

Dann wartet Walker auf sein Protokoll für Immunologie (01.04 ist Erstabgabetermin, lieg also noch in der Zeit)… das wird dieses Wochenende mal ins Rollen gebracht und irgendwie läuft es wohl rund. Und jetzt, viertel vor Neun, weiß ich gar nicht, womit ich anfangen soll, joggen gehen? Protokoll? Wohnung putzen? etc.

Achja, für die Nichtbiologen:

Ein Protokoll schreiben. Für die 6 Wochen Vertiefungskurs, die man macht, muss man noch etwas Schriftliches dazureichen, als Beweis (neben den beiden Vorträgen während dem Kurs), dass man das Thema im allgemeinen und das Projekt an dem man geforscht hat verstanden hat. So eine Art „Hausarbeit“, nur heißt es eben Protokoll.

Was ist das? Es geht los mit einer generellen Einleitung über das Thema, da sollte man dann auch noch zeigen, dass man Sekundärliteratur gelesen hat (also ein paar Publikation zu dem Thema… Also Artikel in biologischen Fachzeitschriften, so wie Nature, Science, Cell, Journal of Immunology, Journal of Pharmacology, usw., es gibt Hunderte). Darauf folgt ein Material und Methoden Teil. Dann Ergebnisse und zugehörige Diskussion. Danach Referenzen (also woraus man zitiert hat, …). Oh, yes, and this in English, please… (und für Immunologie gleich im Paper-Stil. Also so, wie es „die Großen“ machen😉 ). Meine letzten beiden Protokolle waren 24 und 29 Seiten lang, nur für die ungefähre Vorstellung. Die waren aber nicht im Paper-Stil, also nicht Doppelspaltig in kleiner Schriftgröße. Ich bin gespannt, wie das mit dem „Paper“ hinhaut, aber in spätestens 2 Wochen wissen wir’s ja!

Soviel nur für die Nicht-Biologen. Biologen, hab ich was vergessen?

Ich mach mich jetzt auf ins Wochenende, das wohl arbeitstechnisch ausgefüllt ist (hab am Montag auch noch ein Gespräch mit meinem jetztigen Chef, also der Leiter des Instituts, über meine Projekte… die müssen bis dahin also auch bis ins letzte Detail sitzen, bei dem einen mach ich mir da jetzt auch nicht mehr so die großen Sorgen… Ist zwar ja nur ein Praktikum, aber da es das Gleiche auch als Vertiefungskursprojekt gegeben hat und ich als Praktikant keine Vorträge halten und kein Protokoll schreiben muss, muss ich eben in einem Gespräch am Montag zeigen, ob ich’s verstanden hab).

Sonnige Grüße vom See. Habt ein schönes Wochenende!

PS: Ach ja, der Titel. Da war doch was. Mein all-time Favourite, heut morgen zum Aufstehen gehört😉 Viel Spaß mit Roxette…

My tea’s

gone cold and I’m wondering why

I got out of bed at all.

The morning rain clouds up my window

and I can’t see at all.

And even if I could, it’d all be grey,

but your picture on my wall

It reminds me, that it’s not so bad,

it’s not so bad!

<<[Dido: „Thank You“]>>

Nic, alles Gute für Flugzeug-Zeug! Morgen hast du’s mit Dynamik der Straßenfahrzeuge (oder: Straßenfahrzeug-Zeug) geschafft und der Stress hat ein Ende. Du hast super durchgehalten und ich bin mir sicher, dass deine Disziplin belohnt wird. Bin stolz auf dich!
Und jetzt kannst du dich erst Mal auf Genf freuen und dich dort selbst belohnen. Ich selbst freu mich auf Sonntag, wenn da mehr als nur das „picture on my wall“ ist.

Maybe…

… I need to see the daylight. To leave behind this halflife…

Hallo ihr Lieben.

Ja, mit einer Liedzeile wollte ich schon länger mal beginnen, da kam mir Duncan Sheik gerade recht. Und wer sich das Lied (Halflife) mal anhört, der wird wohl einiges zum Schmunzeln haben (zumindest die, die meinen Tagesablauf kennen…).

So, über zwei Wochen hab ich mich nicht bei meinem virtuellen Tagebuch blicken lassen (außer als Gast, um Kommentare zu verwalten & zu lesen- thx, Hanna.). Was war alles?

Fangen wir doch bei vorletztem Samstag an. Also Heute vor 13 Tagen.

Es war der erste wirkliche Frühlingstag hier am See. Um Elf kam Hanna zum Abschiedsfrühstück mit NJ (weil sie ja bei der Abschiedsparty in Mainz war) , es gab leckere canadische PanCakes, mit allem möglichen Zeug. Mjam. Ahornsirup, super. Danach hat sich unsere kleine WG mit Hanna auf dem Balkon zu einem Tee zusammen gefunden. Erst noch in langen Hosen mit Pullis, später dann (ohne Hanna…) in Röcken, kurzen Hosen und Tanktops. Fantastisch. Wir saßen da 4 Stunden und haben einfach nur genossen.

Montag. Bis Donnerstag. Die letzte Woche und sonst eine typische Arbeitswoche. Viel gearbeitet, abends viel mit NJ zusammen gesessen, auch wenn wir beide hundemüde waren, weil, naja, weil letzte Woche halt. Tees getrunken. Pläne geschmiedet, Träume artikuliert, Probleme diskutiert, Hilfestellungen gegeben.

Donnerstag. Nachts um 1:00 kamen dann Michel und Lucie und haben dem letzten WG-Abend ein Ende gesetzt (Corinna wär vor Müdigkeit auch fast vom Stuhl gefallen…) und die Umzugszeit eingeleitet. Freiag morgens um halb acht wurden dann Kisten geschleppt. Michl hat ausgeladen, Lucie an Hanna getragen (Hanna! Danke, dass du da warst. Du warst uns und vor allem mir eine unendlich große Hilfe!), Hanna an NJ, NJ an mich und ich dann in die WG. Erklärung: 4.Stock, kein Aufzug…!

Samstag. Die endgültigen Umzüge. NJ raus, Lucie rein. Um es mal kurz aufzuschreiben. Lucie und ich kennen uns jetzt seit über 12 Jahren. Ich bin froh, dass sie hier ist. Dass sie hier in dem Zimmer neben mir wohnt. Ich glaube, eine Aussenstehende hätte es ziemlich schwer gehabt, diese Nachfolge anzutreten.

Samstag um 15:00 Uhr rum hat dann also die Biologen-WG aufgehört und wir haben die Mehrheit verloren… *lach* NJ ist gut nach Haßloch gefahren, Michl und Lucie haben einige grüne Wände überstrichen, ich habe meinen neuen Schreibtisch (danke, NJ!) in mein Zimmer eingebaut und abends gings dann zu fünft (mit Hanna und Marc) ins Salzbüchsle, eine urige kleine Kneipe in KN. Nach Caipis und geplanten Parties (Hanna, das musste hier hin. Und du kannst nicht kneifen!!!) war das Wochenende quasi vorbei.

Tja. Und jetzt ist als die erste Woche „neue WG“ rum. Mit viel gemeinsamen Abendessen, Brot backen, kochen, planen. Es ist schön, aber natürlich immer noch ein bisschen komisch. Aber ich bin mir sicher: Es wird eine tolle Zeit!

Montag war gleich ereignisreich. Ich habe erfahren, dass sich meine Projekte wieder aufdröseln. Juhuuuuuuu. Keine Doppelbelastung mehr ab nächster Woche. Die nächsten zwei Wochen nur bei K., die letzte nur bei M. Der Hammer, oder? Genau das, was sich alle für mich gewunschen haben (inkl. mir) ist eingetreten. Manchmal hilft hoffen wohl doch…

Heute hab ich früher angefangen zu Arbeiten und bin zum ersten Mal seit nem Jahr hier wieder so früh aus dem Haus. Hab Vögel zwitschern gehört. FrischeLuft gehabt. Ich muss sagen, alles in allem ein schöner Morgen (der jäh mit Arbeiten & Seminar geendet hat). Aber das veranlasst mich jetzt doch, mit einem Zitat von Kevin Spacey in „American Beauty“ zu enden (und dem Bild, das mich nach dem nach Hause kommen empfangen hat):

„I could be pretty pissed off about what happend […] but it is hard to stay mad when there is so much beauty in the world“

dsc08060.jpg

158 hours later…

…klingt doch nach nem coolen Horrorfilmtitel, oder? (A la „28days later“ „28weeks later“ oder „30 days of night“)

Hat hier ja auch einiges mit Blut zu tun. Jaja, ich „pansche“ wieder.

Gestern Abend&Nacht war NJ’s „offzielle“ Abschiedparty bei uns. War ein schöner Abend, natürlich auch schon ein bissl traurig. Aber dazu dann in anderthalb Wochen mehr. Wenn es dann soweit ist.

Letztes Wochenende war gespickt mit Sushi (mh…) und ein bissl Erholung. Auf meinen beiden Zugfahrten sind mir keine Großfamilien mit gefühlten 600 Kindern begegnet, wobei ich da meinen mp3-Player Lautstärke-technisch gut ausreizen kann😉

Samstag Abend war „Unsere Erde“. Schöner „Naturfilm“ mit einer für mich klaren Botschaft (zumindest hab ich mich so gefühlt) „Schau mal, wie klein und unbedeutend der Mensch und damit du bist. Alles, alles, alles umfasst soviel mehr!“.  Fand den Film auf jeden Fall schön und sehenswert, vor allem manche Bilder wirken auf der Kinoleinwand bombastisch.

Dann hab ich auch noch ganz tolle, leckere, selbstgebackene Schoko-Cookies bekommen *freu* Danke dafür. Und für das schöne Wochenende!

Soviel heute von meiner Seite (nur ein kleiner „Zwischenbericht“), begeb mich wieder zum Isolieren (von B-Zellen, T-Zellen, DCs…). Liebe Grüße aus Kreuzlingen.

Es ist jetzt 22:26 „Breath me“

und das ist mein letzter Eintrag für heute.

Für Hanna: Ich hab es überlebt! (Das war ein Versprechen🙂 )

Ich war noch bis 20:00 in der Schweiz, danach hab ich mit Frau „Ich-stauche-mir-die-Halswirbelsäule-an-2-Stellen-beim-Versuch-zu-Kiten“ eingekauft, bzw. sie hat gekauft, ich hab nur ihre Sachen durch die Gegend getragen… im Karton im Laden, im Rucksack vom ReWe zu ihr.

Eben hab ich dann endlich mal wieder mit Kim und Amanda (*wink*) geredet, zwar nicht lang weil müde, aber immerhin, ein Lebenszeichen… Kim, schade, dass du Dienstag keine Zeit hast (ich mein, miet dir doch mal einen Heli, kannst ja auf dem Herflug schreiben…)

So, un nu geh ich einfach ins Bett… ein Gruß an alle da draußen, die an diesem Hammer-Tag in Gedanken bei mir waren… und mich unterstützt haben. Ich hab gemerkt, dass ihr da wart !DANKE! denn auch dieser Tag hat jetzt ein Ende. Dafür bin ich dankbar.

Nochmal ein kleiner Musiktipp „Breath me“ von Sia. Wundervolles Lied, am Freitag im Krimi gehört… der Hammer.

Es ist jetzt 18:45 Uhr…

nein, keine Angst, das geht jetzt nicht dauernd so. Aber zumindest heute. Nachdem der letzte Post knapp 13 Stunden her ist und ich vor guten 12 Stunden aus dem Haus bin hier ein „Zwischenbericht“.

7:00 Ankunft im Krankenhaus… hey, hier war ich doch vor 14 Stunden auch schon!?! Naja,  halben Liter Blut verloren, den in meinen Rucksack gepackt, kurz bei Frau „Ich-kann-ganz-toll-Kite-boarden“ vorbei (Zimmer C4, war soagr vor der Visite da… die haben mich ganz komisch angeguckt… wenn ich dann noch meinen halben Liter so rumgetragen hätt wär es wohl ziemlich gut gekommen…).

Danach also in die Schweiz und von 9 bis 15 Uhr durchgehen an meinem Blut rumgepanscht (DCs, B-Zellen, Monos, … isoliert… PBMCs und PBLs hatten wir zum Schluss auch noch. Es kommt ja nix weg… in 450 ml Blut habe ich übrigens 5.5*10^8 Zellen… für die, die es interessiert). Dazwischen hatte ich immer mal ein Zentrifugationsschritt, bei dem ich mir ein Stück Schokolade + Wasser in den Mund schieben konnt (ich hab noch nie so viel getrunken wie heute…).

Um 15 Uhr also dann meine „Mittagspause“… der Schädel hat gebrummt (hab noch nie Blutiso gemacht und neue Sachen sind immer so aufregend und anstengend… man muss sich ja alles merken, nix falsch machen, …). Danach war ich mit meinem „Mi-Fr Projekt“ fertig, da aber klar war, dass ich immer dann einspringe, wenn ich gebraucht werd, kam danach (15:20) das „Mo+Di Projekt“. Naja, kommt. Ich bin ja immer noch da. Zellen ernten, IP (das hat hauptsächlich meine Betreuerin gemacht, ich hab nur geernten und gefärbt), für mich mein erstes ICS (intracellular staining). Dazwischen, wann immer mal noch Zeit war natürlich Zellen betütteln, splitten, blah…

So, in 7 Minuten klingelt mein Timer und ruft mich zum ICS… das geht noch ca. 20 min, dann können wir es anschauen (Fluorescent…)… dann geht es auf zu Frau „Ich-will-trotzdem-unbedingt-wieder-Kite-boarden-gehen“, die mittlerweile zu Hause liegt, deren Schädel und die nix mehr zu Essen hat… werd sie mir über die Schulter werfen und mit ihr jagen gehen (heißt: begleite sie zum Einkaufen, bevor sie da irgendwo allein zwischen ihrer WG und Kaufland zusammenklappt. Aber frische Luft ist vielleicht nicht schlecht).

Jetzt ist es also 18:59. Genau 13 Stunden später… und mein Timer sagt mir, dass ich die Zentrifuge anwerfen sollte…

Liebe Grüße an „alle meine fleißigen Leser“(ihr seid wohl gerade zu viert…), an alle Kranken ein „Gute Besserung“(das bist wohl nur du, Badens Sunshine) und an alle Gesunden ein „Bleibt so!“.

Piep Piep Piep—- ich bin dann mal weg. Und wenn ich nicht hier bin, bin ich auf dem Sonnendeck…

Es ist jetzt 5:59 Uhr…

…und ich bin gespannt, was der Tag so bringt.

Da sich innerhalb der letzten Woche 3 Menschen in meinem Umfeld selbst Krankenhausreif „gemacht“ haben (1x Kinn auf Bordstein und Körper auf Straße beim Versuch Fahrrad auf Glatteis zu fahren, 1x komplizierter Beinbruch [Wadenbein durch, Schienbein gesplittert] beim Versuch Ski zu fahren und 1x Kopf mehrmals auf harten Schnee schlagen beim Versuch zu Kite-Boarden) eine Bitte an alle anderen:

Packt euch in Watte und guckt, dass nix passiert, ja? Ich komm euch auch so mal besuchen, mit ner Tafel Schokolade, dazu müsst ihr nicht im KH liegen. Und die „Trefferquote“ der letzten 6 Tage reicht aus…

Zitat des Tages

„Ärgere dich nicht darüber, dass der Rosenstrauch Dornen trägt, sondern freue dich daran, dass der Dornenstrauch Rosen trägt.“ (Arabisches Sprichwort, von meinem Kalenderblatt für den Februar)

Herzlichen Glückwunsch…nach München.

Lieber Nic,

ich freu mich total für dich, dass du jetzt die endgültige Zusage für Australien hast. Ich mach es diesmal Öffentlich, ich denke, du weißt warum!?

Wow, 6 Monate Perth. Westküste, Sonne, English reden, viel Neues lernen, neue Menschen kennenlernen, Connections knüpfen. Was für eine coole Möglichkeit.

Genieß Mai-September. Und bring ganz viele Eindrücke mit zurück nach Deutschland. Und Bilder. Und Sand… und und und

🙂

Big News…

…jaja, da ist man mal 2 Tage nicht da, schon schmeißt sich alles um.

Nicht nur, dass sich meine Wochenendplanung auf Grund einiger „Unglücksfälle“ als schwierig erwiesen hat (letztendlich habe ich fast alles hinbekommen, was ich wollte… fast), nein schon hat sich in meiner WG einiges geändert… tztz.

Also, als ich in BiCi war hat sich ja meine WG-Konstellation schon geändert, Anja raus, Corinna rein. Jetzt komm ich also heute Morgen in die Küche, guckt mich Corinna mit strahlenden Augen an-

„Duhu? Ich muss dir was erzählen. Steffen und ich waren am Samstag spazieren. Er hat mich gefragt. Und ich hab „ja“ gesagt. Wir heiraten im Sommer und ziehen zusammen.“

Uff. Freu mich riesig für Corinna, vor allem hat Steffen einen Diamantring aus der Tasche gezogen, sein Bruder hat auf den Stichpunkt am Taborweg Feruerwerk gezündet, danach wurden sie von Freunden aus der Gemeinde bekocht und andere Freunde haben Live-Band gespielt(Steffen hat das Ganze schon seit über 4 Wochen geplant). *schmacht*. Ja, ich gesteht, ich steh auf sowas😉 (Hanna? Freu mich auf deinen Comment…)

Aber jetzt müssen wir schon wieder Nachmieter suchen. Das letzte Mal war zwar vom Aufwand her nicht stressig, aber ich erhole mich grad von den sonstigen Strapazen. Und bereite ich darauf vor, dass NJ in 3 Wochen auszieht *schnüff*. Und Corinna hat so toll gepasst. Nach fast 3 gemeinsamen Jahren bleibe ich also als letztes WG-Gründungsmitglied hier übrig.

Was gibt es noch? Der erste Familiengeburtstag  dieses Jahr ist über der Bühne, nächsts Wochenende bin ich schon wieder on Tour… übernächstes gibt es dann erst Mal wieder Erholung… aber hey, ich geh am Samstag Sushi essen *freu*. Und in ein paar Wochen kommt dann der nächste Familiengeburtstag… andererseits ist es nicht schlecht, feste Wochenenden zu haben, an denen ich in WK bin- das WE hat ganz gut getan, war sehr nostalgisch. An vielen Orten „von früher“ gewesen, einige Leute „von früher“ getroffen… ach. Irgendwie ist es halt doch „zu Hause“. Und wenn man in jedem zweiten Laden mit „Hey, hallo, schön dass du da bist, wie geht es dir, was machst du, wo bist du, wann kommst du mal wieder etc.“ begrüßt wird… jaja, WK ist ein süßes kleines Kaff.

Wenn alles klappt (mein „neuer“ Betreuer ist seit heute aus dem Urlaub zurück, Mo&Di bin ich bei Karin, Mi-Fr bei Markus, der jetzt ein neues Kit bestellt hat) kann ich am Mittwoch Blut spenden (s. meinem letzten Blutspendeeintrag) und dann selber daran rumforschen. Find ich ziemlich aufregend, wann hat man schon mal die Möglichkeit mit seinen eigenen DC’s rumzuwurschteln???

So, ich watschel wieder zu meinem Blot… Gruezi aus der Schweiz!

R.I.P. Heath

Hab grad gelesen, dass Heath Ledger tot ist.

Ich hab echt gern Filme mit ihm gesehen, mich auch schon auf ihn als Joker im neuen Batman gefreut.

28 ist einfach zu jung, aber darüber wollen wir jetzt nicht sinnieren… Carpe Diem, liebe Mitleser!!!

KeinOhrHasen

Halb Deutschland hat den Film wahrscheinlich schon gesehen… Ich jetzt auch.

Til Schweiger fand ich schon immer super (der Mann hat Oberarme!!! Und dann muss ich meinen Lokalpatriotismus natürlich auch noch befriedigen: Wir wurden in der gleichen Stadt geboren…), Nora Tschirner seit Kebap Connection auch (und als „Analoge Haluzinelle“ in „Ijon Tichy“ unschlagbar!). Romantische Komödie, hm, also gut, rein da.

Nach der Entscheidung, ihn mir anzusehen, hab ich den Trailer gesehen und spätestens dann wär wohl klar gewesen, dass ich den Film sehen muss…

Also, gestern Abend machten sich 5 Mädels auf ins CineStar (mein Begleitung: Conny, Heike, Nicole, NJ).

Der Film war einfach nur der Hammer. Ich bin vor lauter Lachen auf meinem Sitz durch die Gegend gerutscht… da gab es kaum halten. Tschirner als graue Maus, Schweiger als „der Stecher der Nation“ und super viele tolle deutsche Co-Stars.

In einer Beziehung geht es immer darum, dass jeder denkt, der andere solle eine glücklich machen.

UND

Man sieht sich immer zweimal im Leben (ich weiß nicht, wie oft ich den Satz im letzten halben Jahr gesagt hab…)

Sind zwei Botschaften des Films. Es sind süße Charaktere, die sich über den Film toll entwickeln. Und Til Schweigers 4 süße Kinder, v.A. die kleine „Cheyenne-Blue“. Deswegen kann ich den Film nur empfehlen und weiß auch schon, dass der in meiner DVD-Sammlung nicht fehlen darf. Und so’n Hase will ich auch ;)*gg*

PS: Es gibt auch eine studiVZ-Gruppe „Jeder sollte eine Cheyenne-Blue aus KeinOhrHasen haben“. Ach ja, und noch ein bisschen Trivia: Als Cheyenne -Blue ihren Namen nennt lacht Til Schweiger über die ausgefallenheit, wobei sie antwortet: „Meine Mama ist Schauspielerin. Und Schauspielerkind dürfen keine normalen Namen haben“. Til Schweigers Kinder heißen:

Valentin Florian, Luna Marie, Lilli Camille und Emma Tiger

Fortsetzungsgeschichte… (Fund beim Bücherregal)

… in einer langweiligen Stunde/Praktikumsvorbesprechung ist dieses tolle Werk entstanden. Ein Karozettel, 10 Freunde und ein Frosch… beteiligt waren: Hanna, Anja G., Amanda, Manuela, Julia, Birte, NJ, Micha, Inge und meinereiner. Enjoy!

(K:)Es war einmal ein Frosch im Mixer… – (Hanna:)der saß mit seiner coolen Sonnenbrille auf dem Liegestuhl… – (Anja G.:)da kam der Sandmann mit einer frischen Tüte feinstem Schlafsand… – (Manda:)Da öffnete der Frosch seinen Sonnenschirm, um den herabrieselnden Sand abzuwehren… Dann quakte er… – (K:)>Quack<… sehr scharf. Denn drei Körner feinstem Schlafsands rieselten ihm in die Glubscher, und er träumte… – (Manü:)von Ferien in den Bergen. Ohne Sand. – (Julia:)Von seiner goldenen Kugel… – (NJ:)und einer Prinzessin… – (Inge:)mit Barthaaren so lang wie… – (Micha:)ihre Beine kurz waren. – (NJ:)Und er musste weinen. – (Julia:)So viele Tränen wurden vergossen, dass… – (K:)der ganze Schlafsand in das Meer gespült wurde und er öffnete die Augen… – (Manda:)und fand, dass er auf der chinesischen Mauer war. – (K:)All die Sehnsüchte waren vergessen, denn da kam ein Tanzbär daher… – (NJ:)und pflanzte einen Baum. – (Inge:)Nun hatte er seinen CO2-Ausstoß auf Null runtergeschaubt. – (Micha:)Dann setzte sich der Bär unter den Baum und wartete darauf, dass Bienen kamen und Honig anbauten. – (Inge:)Sein Freund Apple wartete mit ihm… – (NJ:)und der Frosch freute sich, denn der Eisbär fand eine Scholle. – (Hanna:)Doch plötzlich wurde es dem Frosch zu kalt, deshalb setzte er sich in ein Becherglas mit Wasser und sein Freund, der Eisbär, schaltete den Brenner ein… – (K:)der Rührfisch rührt und der Frosch sagte: „Look, I’m spinning, I’m spinning. Und er quoll auf und… – (Inge:)platze. – (Micha:)Seine Glubscher schossen aus dem Becherglas und trafen den Eisbär… – (Inge:)am Kinn. – (NJ:)Und er ging wieder einmal unter, doch dann… – (Anja G.:)fand er auf dem Meeresgrund den Mixer… – (Manda:)er geriet gegen Biofilmschleim und seine Bestandteile wurden assimiliert. – (K:)Der Stickstoff in ihm wurde in viele, viele kleine, glückliche Aminosäuren eingebaut, die dann… – (Manü:)einen neuen, zweiten Froschklon bildeten… – (Julia/Birte?:)und er stieg auf vom Meeresgrund- als er die Oberfläche erreichte erschrak er sich… – (Birte:)denn Grönland war geschmolzen. – (Micha:)Jetzt würde er nie mehr genug Eis für seine Drinks finden… – (Birte:)außer er wird ein Comicfrosch… – (K:)und er sprang in ein Buch und landete in einer Parallelwelt, in der gerade Eiszeit herrschte… – (Manda:)er suchte die Niederlande, doch sie war’n unter Wasser… dann schwamm er nach Belgien.

Das wollte ich euch nicht Vorenthalten… der Hammer, oder?

Update über das fabulöse Essen…

… im Oskar Maria letzten Samstag:

Nic und ich hatten zusammen die super duper edel Royale Meeresfrüchteplatte.

Mit Hummer, Austern, Gambas, Venusmuscheln, Jacobsmuscheln,  Calamari… echt der Hammer!!! Dazu der traumhafte Weißwein…

Austern schmecken für mich übrigens wie ein Sommertag am Meer. Und Hummer (beides zum ersten Mal gegessen) ist auch super lecker. War einfach toll.

DANKE, Nic!

O.T.

nennen Künstler immer ihre Bilder, wenn ihnen nichts einfällt… kenn ich😉

Also, auf vielerlei Anfragen (*mal in die Runde wink*) hier ein kleiner Artikel, damit det Happy New Year, das übermorgen schon 3 Wochen alt ist, nicht so einsam da steht.

Mittlerweile bin ich wieder in meiner Traumstadt am See angekommen. Die erste Zeit im Neuen Jahr war ich in Österreich, am Bödele (zwischen Dornbirn und Schwarzenberg, in den Ö. Alpen), da war’s wirklich schön. Das Wetter war meistens echt super, und ich konnt zweimal Langlaufen gehen. Nachdem ich da alleine mit meinem mp3-Player unterwegs war, war das so die Zeit um zur Ruhe zu kommen. Sonst war dort viel Family-Action, zu acht in einem süßen, schnuckeligen Berg-Chalet (ha! Der richtige Begrif!!!🙂 ). Anlässlich der Silberhochzeit von Nic’s Eltern waren wir auch noch Kutsche fahren (bzw. auch noch auf Kufen im Schnee…), durch Schwarzenberg. Nachdem ich das noch nie gemacht hab (bzw. mich wenn dann -wie immer- nicht daran erinner könnt…) war’s sehr lustig und nur ein bisschen kalt.

Zurück in München war einiges los.

Arfika!Afrika!, am 05.01 Nic und ich hatten eine spektakulären und wundervollen Abend. Vielschichtige, komplizierte, manchmal einfache aber einfach tolle Show! Mit mitreissender Musik (steht in meinem Regal…), spannenden Künstler und Einlagen.

DANKE an Nic für das tolle Weihnachtsgeschenk, war so ein schöner Abend!

In der restlichen Woche waren wir mal bei Tilmann und Rebecca kochen, Sushi essen (*breit grins*), im Kino (was ihr ja alle auf der aktualisierten Filme-Liste schon gesehen habt!!!), in der Munich Readery, auf einer Martini-Party (privat, beim Jan, 13 Flaschen Martini für 12 Mittrinker(+1 Kranker, huch, wie das klingt)…) und und und. Und mein BI-Protokoll hab ich fertig bekommen *juhuuuuu*.

Am letzten Abend bin ich dann auch noch super schick ausgeführt worden, im Literaturhaus „Oskar Maria“. Haben zwar zu viel gegessen und ausgezeichneten Wein getrunken, weil es so wahnsinnig toll war, aber dafür war es eben auch wahnsinnig toll (DANKE an Nic, again!!!)🙂 .

Sonntag war leider schon Abschiedszeit, bin mit der DB abgetuckelt, Richtung Donau und dann Richtung Schwarzwald. Außer ein paar Narren war nichts besonders, keine Familie mit gefühlten 600 Kindern… dafür wurde ich wahrscheinlich für ein bisschen verrückt gehalten, hab nämlich den SWR3-Podcast „Wie war der Tag, Liebling“ von Kristian Thees und Anke Engelke angehört und mich jedes Mal weggeschmissen. Konnt zeitweise echt nur Tränen lachen. Sehr empfehlenswert.

Ansonsten häng ich gerade an der Praktikumssuche, hab mich am Donnerstag (17.01) bei einem Biotechnologie Forschungsinstitut vorgestellt und bekomme nächste Woche Bescheid. Wird dann wohl auch hier stehen.

Dann war noch die Freundin von meinem Bruder zu Besuch(Mo-Mi), auch wegen einem Vorstellungsgespräch. Wenn sie die Zusage hat gibt es also eine temporäre Family-Reunion am See *freu*. War ne super schöne Zeit, dass sie da war und ich drück die Daumen (und freu mich, wenn sie her kommt). Waren am Tag von ihrem Gespräch danach spazieren, bei Sonne hier bei mir aus dem Haus mit der Frage „Sollen wir ins Wollmatinger Ried gehen, oder runter zum See fahren?“- „Zum See!“. Gut, als wir dann am See angekommen waren lag die Sichtweite bei geschätzten 50-100 m… war trotzdem, oder gerade deswegen toll. War einfach ein toller Tag (*Ich winke dir zu, falls du hier mal vorbeischauen solltest*).

Ansonsten bestimmt wohl echt das Essen grad mein Leben *grins*. Oder wohl eher gemeinsam kochen. Montag haben wir meinen tollen Wok eingeweiht, den ich zu Weihnachten bekommen hab (Danke, Omi😉 ), Dienstag dann die Reste verwerten, die nicht im Wok gelandet sind, in einem fantastischen Brokkoli-Zucchini-Kartoffel-Karotten Auflauf mit super leckerer Soße (jut jemacht, Lufti!). Mittwoch dann gemeinsames Sushi-machen bei Hanna und Marc. Donnerstag war Uni-Bio-Party… jaja, ihr braucht gar nicht so den Kopf zu schütteln, ich weiß, dass ich da eigentlich nicht hin gehe. War aber echt schön dort und auch lustig… irgendwie waren wir auch bis zum Schluss. ‚N Haufen Biologen aufeinander, die man alle schon lang nicht mehr gesehen hat.

So, und jetzt ist Wochenende und ich hab mir viel vorgenommen. Will mein Bücherregal aufräumen/umsortieren etc., mein nächstes Protokoll anfangen (Immuno), mich mit Jenny treffen, heute abend mal gemütlich „was trinken“ gehen – jetzt wo ich wieder da bin, schwimmen gehen, Rollenspiel und Basketball. Achja, zwei Karten muss ich noch machen, im besten Fall gleich mehr.

So, was geht mir noch im Kopf rum? „Weakness in me“ von Joan Armatrading; „Apologize“ von Timbaland feat. One Republic; „Almost Lover“ von A fine frenzy (danke, Kim!); „9 Crimes“ von Damien Rice; „Metamorphosis One“ von Aleck Karis/Phillip Glass; „Bleeding Love“ von Leona Lewis; „Building a Mystery“ von Sarah McLachlan; „Halo“ von Haley James Scott; „Doubled Up“ von Heather Nova; „Take me Away“ von Katja Welker (jaja, das Lied aus der Parship Werbung); und und und. Das nur als kleine Tipps… und nächstes Mal gibt es dann Tipps für härtere Musik😉

Und natürlich der Afrika!Afrika! Soundtrack…!

In diesem Sinne, ein schönes Wochenende an alle- und vielleicht sieht man sich ja mal.

PS: Die heller hinterlegten Stellen sind Links, wenn man da drauf klickt kommt man zu der entsprechenden Seite😉

…Faerun…

…heute werde ich wieder einmal dem Untertitel meiner Site gerecht und bringe eine neue Welt ein. Faerun.

(ACHTUNG: ALLES WAS JETZT KOMM GEHÖRT DER WELT DER ROLLENSPIELS AN. ES IST NICHT REAL!)

5 mutige Helden sind heute zusammen losgezogen, mit Charakterbogen und Würfeln das Abenteuer zu retten (A D & D).

Sionnan (Druidin, menschlich, von Amanda), Fiana (Waldläuferin, menschlich, von Steffi), Blazanar (Dieb, Halbling, von Nicole), Bran (Mönch, menschlich von Manu) und Rafmanah(kriegerischer Hexenmeister [im Moment mehr Krieger], elfisch). Angeführt von dem Meischter (Conny). Auf dem Weg haben uns schon ein paar Helden verlassen (Galgorin, temporär weil Kim in Schottland ist *wink*, sowie Falbela, Anja’s naiver Halbegel [der Tisch, der Tisch ;)] und Ayleen, Hanna’s Paladina, halbelfisch,*nochmal wink* die leider diese Welt für vorerst immer verlassenhaben), heute sollte ein weiterer dazukommen. Hoffentlich kann der Priester in dem Tempel was ausrichten…

Da die Geschichte aber lang und hart ist (und unsere Verstorbene hoffentlich noch zu retten ist) kommt diese im Lauf der nächsten Zeit. War sehr aufregend, die erste Tote… Es war ein langer Abend und wir haben hart gekämpft. 3 standen, einer lag (steht auch wieder…), die fünfte schwebt…

In dem Sinne, ich hoffe es war für alle nicht-Kenner nicht verwirrend und hat Lust auf die Geschichte gemacht….

Grüße von eurem Elf (der eigentlich jetzt schon wieder Mensch ist)